Schwerer Skiunfall: Kreissportbund-Präsident lässt Amt ruhen

Zwickau. Nach einem schweren Skiunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen hat sich Kreissportbundpräsident Jens Juraschka aus Zwickau am Dienstag vorerst von allen seinen Ehrenämtern zurückgezogen. Er wolle sie bis zu seiner vollständigen Genesung ruhen lassen, teilte er mit. Juraschka ist neben dem Präsidentenamt unter anderem Stadtrat der SPD und Vorsitzender des Kampfkunstzentrums Zwickau. Auch als Geschäftsführer des Vereins "Gemeinsam Ziele Erreichen", der neben anderen Aufgaben die Zwickauer Tafel und das Marienthaler Tiergehege betreibt, kann Juraschka fürs Erste nicht mehr arbeiten. Überall würden, soweit vorgesehen, die entsprechenden Vertreterregelungen greifen, schrieb der 44-Jährige.

Über seine genauen Verletzungen und die voraussichtliche Dauer der Heilung machte Jens Juraschka offiziell keine Angaben. Auf einer seiner Facebookseiten bezeichnete er den 29. Dezember als seinen zweiten Geburtstag. Dort beschrieb er auch, dass wegen inneren Blutungen sein Leben an einem seidenen Faden gehangen hätte. Offenbar war es auf eisiger Piste im Auslauf eines Hanges verunglückt. In seiner Mitteilung dankte er den Ärzten, Schwestern und Pflegern in den Krankenhäusern Bruneck und Bozen in Südtirol für seine Lebensrettung. (sf/nkd)

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