Seltene Prärie-Flitzer sind im Amerika-Tierpark eingezogen

Als neue Bewohner sind zwei weibliche Swiftfüchse (Foto) in den Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna eingezogen. Wie die Einrichtung mitteilt, stellen die zweitkleinsten Vertreter der Familie der Füchse und zugleich die kleinsten Amerikas eine Seltenheit dar. Denn nach Angaben aus dem Tierpark handelt es sich um die einzigen fortpflanzungsfähigen Tiere ihrer Art in Europa. Sie sind je zwei Kilogramm schwer. In freier Wildbahn ist diese Art von Fuchs im mittleren Westen der USA beheimatet, wo sie die Prärien von New-Mexiko bis an die kanadische Grenze bewohnen. Sie leben in selbst gegrabenen Bauen, wo sie die heiße Tageszeit verbringen und ihren Nachwuchs aufziehen. Auf der Flucht erreichen sie nach Tierparkangaben Geschwindigkeiten von bis zu 60Kilometern pro Stunde und zählen so zu den schnellsten Säugetieren. Das habe ihnen auch den Beinamen Prärie-Runner (Prärie-Flitzer) eingebracht. 1983 wäre die Art laut Mitteilung des Tierparks fast ausgestorben. Ein Wiederansiedlungsprogramm habe sie vorerst aber erhalten können. Geöffnet hat der Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna, Tierparkstraße 1, montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr, an den Wochenenden bis 18.30 Uhr. Im Landkreis Zwickau gibt es neben diesem Amerika-Tierpark auch noch den Tierpark in Hirschfeld, Tierparkstraße 3, der ebenfalls zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Geöffnet ist während der Sommerferien täglich von 9 bis 19 Uhr (begehbare Tiergehege werden bereits 17.30 Uhr geschlossen). (reu/ja)

www.amerika-tierpark.de

www.tierpark-hirschfeld.de

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