Skiunfall: Kreissportbund-Präsident außer Gefecht

Jens Juraschka lässt vorerst alle seine Ehrenämter ruhen und dankt seinen Lebensrettern in Südtirol

Zwickau.

Nach einem schweren Skiunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen hat sich Kreissportbundpräsident Jens Juraschka aus Zwickau am Dienstag vorerst von allen seinen Ehrenämtern zurückgezogen. Er wolle sie bis zu seiner vollständigen Genesung ruhen lassen, teilte er mit.

Juraschka ist neben dem Präsidentenamt unter anderem Stadtrat der SPD und Vorsitzender des Kampfkunstzentrums Zwickau. Auch als Geschäftsführer des Vereins "Gemeinsam Ziele Erreichen", der neben anderen Aufgaben die Zwickauer Tafel und das Marienthaler Tiergehege betreibt, kann Juraschka fürs Erste nicht mehr arbeiten. Überall würden, soweit vorgesehen, die entsprechenden Vertreterregelungen greifen, schrieb der 44-Jährige.

Über seine genauen Verletzungen und die voraussichtliche Dauer der Heilung machte Jens Juraschka offiziell keine Angaben. Auf einer seiner Facebook-Seite bezeichnete er den 28. Dezember als seinen zweiten Geburtstag. Dort beschrieb er auch, dass wegen innerer Blutungen sein Leben an einem seidenen Faden gehangen hätte.

Offenbar war er auf eisiger Piste im Auslauf eines Hanges verunglückt. In seiner Mitteilung dankte er den Ärzten, Schwestern und Pflegern in den Krankenhäusern Bruneck und Bozen in Südtirol für seine Lebensrettung.

Auf einer Fake-News-Seite im Internet wurde Juraschka ausgerechnet am Dienstag Opfer einer Verunglimpfung. Auf dem Portal, auf dem jeder seiner Fantasie (und Bösartigkeit) freien Lauf lassen kann, werden im nachrichtlichen Stil Falschmeldungen verbreitet, die auf den ersten Blick und für unbedarfte Nutzer echt wirken könnten. Auch Zwickaus OB Pia Findeiß (SPD) war dort schon beleidigt worden. (sf/nkd)

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