Sport und Spaß mit ausgedienten Nadelbäumen

In Mülsen St. Jacob ließen fast 50 Werfer wieder die Tannenbäume fliegen

Mülsen St. Jacob.

Marcel und Linda Scharf waren am Sonnabend die ersten Wettkämpfer, die nach einem der bereitliegenden Weihnachtsbäume griffen, um ihn durch die Luft zu befördern. Obwohl das "Tannebam-Weitwerfen" schon das 14.Mal angesagt war, war es für das Ehepaar aus Mülsen St. Jacob eine Premiere. "Irgendwie haben wir das Ganze in der Vergangenheit immer verpasst. Diesmal aber ging mir der Hinweis in der Zeitung nicht durch die Lappen", sagte der 37-Jährige.

Allerdings musste er nach dem Werfen konstatieren, dass die Sache doch nicht so einfach war. Immerhin landete er auf dem zweiten Platz und musste sich kurz vor Ende des Spaßwettkampfes lediglich Gesamtrekordhalter Karsten Lange geschlagen geben. Dass die Beteiligung mit 31 Männern und 16 Frauen etwa auf Vorjahresniveau lag, freute Roberto Riege, Vorsitzender des Feuerwehrvereines. "Obwohl wir die Veranstaltung jetzt schon das 14. Mal organisieren, wird sie von den Leuten immer noch gut angenommen. Nicht alle machen beim Wettbewerb mit. Viele kommen einfach, um hier in gemütlicher Runde zusammenzusitzen und ein wenig miteinander zu plauschen", sagte er.

Das Ganze hat nach Rieges Worten aber nicht nur einen unterhaltsamen Hintergrund. Denn der Erlös aus dem Tannebam-Weitwerfen kommt unter anderem der Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr zugute.

Statistik Erstplatzierte Frauen: Kristin Siebdraht/5,65 Meter, Männer: Karsten Lange/ 9,53 Meter, Kinder bis 6 Jahre: Norwin Grube/3,50 Meter, bis 11 Jahre: Niklas Hofmann/6,50 Meter, bis 15 Jahre: Marvin Flämig/5,60 Meter. Rekorde: Kristin Siebdraht/7,14 Meter (2012) und Karsten Lange/13,36 Meter (2017).

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