Stadt verkauft Flächen

Investor plant Bau von Einfamilienhäusern

Zwei insgesamt mehr als 33.000 Quadratmeter große Grundstücksflächen im Zwickauer Stadtteil Marienthal sollen verkauft werden. Die Mitglieder des Finanzausschusses haben während ihrer Sitzung am Dienstag einem entsprechenden Vorschlag der Stadtverwaltung zugestimmt.

Der Verkauf der Grundstücke soll der Stadt rund 800.000 Euro in die Kasse spülen. Das sorgte allerdings zunächst für Skepsis. So fragte CDU-Stadtrat Michael Luther an, ob man nicht einen höheren Erlös erzielen würde, wenn die Stadt zunächst für die Erschließung der Flächen sorgt und dann einen deutlich höheren Quadratmeterpreis als die vereinbarten knapp 24 Euro erzielen könnte.

Das allerdings verneinte das Hochbauamt. Die Erschließungskosten seien auf rund 2 Millionen Euro geschätzt worden - das jedoch schon im Jahr 2016. Zudem seien die Flächen, die sich südlich der Werdauer Straße zwischen Ahorn- und Ulmenweg befinden, bereits drei Monate lang ausgeschrieben gewesen -am Ende sei jedoch nur ein Investor übrig geblieben, der auch das geforderte Regenrückhaltebecken mit bauen will. Bei dem Investor handelt es sich um ein Unternehmen aus Wilkau-Haßlau, das das Gebiet für etwa 25 Einfamilienhäuser erschließt. Diese sollen durch eine Stichstraße samt Wendehammer erreichbar sein. Zudem ist vorgesehen, dort auch eine größere Grünfläche zu schaffen. (sth)

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