Stadt von 40 Säcken Müll befreit

Einwohner von Wilkau-Haßlau reinigten Samstag Parks und Plätze im Stadtgebiet. Jede Menge Müll musste entsorgt werden.

Wilkau-Haßlau.

Mit 40 Beteiligten war die Premiere des vom Gewerbeverein organisierten Frühjahrsputzes in Wilkau-Haßlau geglückt. Dieses Fazit zog der Vereinsvorsitzende und CDU-Stadtrat Toni Rißmann. In der mehrstündigen Aktion wurden über 40 Säcke mit Müll und Laub gefüllt, die unter anderem im Stadtzentrum aufgesammelt wurden.

Dorothea Kaschta, die am Kraußteich auch für eine bunte Bepflanzung gesorgte, hatte sich sofort bereit erklärt, am Frühjahrsputz teilzunehmen. "Wir müssen alle mit anpacken, um unsere Stadt sauber zu halten", sagte die Kosmetikerin. Sie versteht die Aktion auch als Signal an alle, die es mit der Ordnung und Sauberkeit nicht so genau nehmen.

Im Fokus stand das neue Stadtzentrum. "Aus einem der Beete haben wir allein zwei Säcke Müll geholt", sagte Toni Rißmann. Er hat wenig Verständnis für Zeitgenossen, die den Unrat hinterlassen. "Die Stadt geht uns alle an", appellierte er. Carlo Wutzler hatte ein einfaches Argument für seine Teilnahme. "Es sieht einfach nicht schön aus mit dem ganzen Müll", sagte der 15-Jährige, der den 350 Meter langen Weg unterhalb des Marktplatzes reinigte. Für Pia Langbein, die am Springbrunnen kehrte und Unkraut entfernte, war es eine Selbstverständlichkeit, den Samstagvormittag zu opfern. "Endlich bewegt sich mal etwas", sagte sie. Jörg Wagner ist über den Gewerbeverein zur Putzaktion gekommen. "Aber natürlich auch als Bürger dieser Stadt", sagte er.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und des Feuerwehrvereins hatten sich die Park- und Ride-Anlage unter der Brücke, die Skaterbahn und den Park am Rathaus vorgenommen. "Binnen kürzester Zeit waren 15 Säcke mit Müll und Dreck gefüllt", sagte Wehrleiter Christian Schwieder. Das Problem hier: Viele Glasscherben von Flaschen, die von der Brücke geworfen werden. Der Feuerwehrnachwuchs war auch an der Grünfläche hinterm Rathaus aktiv. "Wir sammeln den Windbruch der letzten Wochen zusammen", sagte Jens Löscher. Gegen Mittag hatten sie einen ganzen Hänger mit Ästen und Unrat zusammengetragen. "Es war für uns ein Anfang", sagte Rißmann. Einig sind sich alle, dass es eine Fortsetzung geben muss. Auch wenn er sich mit der Resonanz zufrieden zeigte: "Es ist im nächsten Jahr noch Luft nach oben". (nkd)

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