Stadt will Flurstücke der Wüstung kaufen

Zwickau.

Die Wüstung Rappendorf im Weißenborner Wald in Zwickau kann derzeit nicht neugestaltet und damit der desolate Zustand auch nicht beseitigt werden. Das geht aus einer Antwort von Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) auf eine Anfrage von Stadtrat Michael Luther (CDU) hervor. Die Grundstücke befinden sich im privaten Eigentum. Findeiß sagte, dass die Stadt daran interessiert ist, die Flurstücke der Wüstung Rappendorf zu kaufen und in die Erholungsstruktur des Stadtwaldes mit Wegen, Lehr- und Beschilderungs-tafeln einzubinden. In diesen Tagen sollen Mitarbeiter der Stadtförsterei den Zustand vor Ort prüfen. Der Ort Rappendorf existierte bis etwa 1430. Er wurde von durchziehenden Hussiten niedergebrannt. Zurück blieb ein verwüsteter Ort, die sogenannte Wüstung. Noch heute weist eine Vertiefung auf den ehemaligen Dorfbrunnen hin, der auch als "Böser Brunnen" bekannt ist. (nkd)

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