Stadträte erwägen neuen Anlauf für Glasfaser

Trotz Absage durch die ZEV wollen Ratsmitglieder für Netzausbau kämpfen

Zwickau.

Mitglieder des Stadtrats erwägen, parteiübergreifend einen neuen Anlauf für die Schaffung eines Glasfasernetzes in Zwickau zu nehmen. Im kommenden Jahr werde man ein gemeinsames Arbeitsgremium von Stadträten, Experten und Verwaltungsmitarbeitern vorschlagen, um Möglichkeiten für den Ausbau von Glasfaseranschlüssen auszuloten. Laut Bernd Rudolph (Die Linke) seien auch Vertreter von CDU und BfZ im Boot.

Der jüngste Vorstoß war gescheitert, nachdem die Zwickauer Energieversorgung (ZEV) in einer Untersuchung festgestellt hatte, dass der Aufbau eines solchen Netzes aufgrund fehlender Fördermöglichkeiten nicht finanzierbar sei. Damit habe weder ZEV noch Stadtverwaltung das Anliegen des Stadtrats verstanden, kritisiert Rudolph. "Die wollten es nur schnell vom Tisch haben", mutmaßt er. Da derzeit auf europäischer Ebene über eine Zusatzförderung für Anschlüsse diskutiert wird, die bisher mit mehr als 30 Mbit als ausreichend versorgt gelten, sei aus Rudolphs Sicht nötig, dass die Stadt sich mit der Telekom über einen Glasfaser-Anschlussplan für Zwickau verständigt.

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