Storch auf Esse der alten Töpferei gelandet

Adebar in Waldenburg: Ein Storch steht im gemachten Nest auf der Esse der alten Töpferei. Jetzt hoffen Tierfreunde, dass sich auch noch seine Partnerin auf dem 16 Meter hohen Schornstein einfindet. Diese war voriges Jahr erst Mitte Mai gekommen, nachdem Meister Adebar wie diesmal bereits Mitte April in Waldenburg eingeflogen war. Wenn das Paar komplett ist, heißt es Daumendrücken für Nachwuchs auf dem Horst, wie das Storchennest von Fachleuten bezeichnet wird. Es wäre die erste erfolgreiche Brut in der Töpferstadt. Bisher hat es trotz scheinbaren Brütens mit Storchenkindern noch nicht geklappt. Experten vermuten, dass die Tiere in den Vorjahren noch nicht geschlechtsreif gewesen waren. Bei dem Waldenburger handelt es sich um den achten in diesem Frühjahr im Landkreis Zwickau besetzten Horst. Auf den anderen Schornsteinen sind meist auch schon die Partnerinnen angekommen. Zwei Nester und eine Nisthilfe im Zwickauer Land sind bisher noch nicht von Rotschäbeln in Beschlag genommen worden. Vor allem in Schlunzig warten die storchenaffinen Einwohner seit Jahren darauf, dass sich wieder Störche auf dem Kirchendach einfinden. (vim)

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