Streit um Zinsen geht weiter

Zwickau.

Der Streit um die Zinsen bei alten Prämiensparverträgen der Sparkasse Zwickau geht weiter. Nachdem das Dresdener Oberlandesgericht der für mehr als 700 Sparkassenkunden kämpfenden Verbraucherzentrale Sachsen in den meisten Klagepunkten Recht gegeben hat, hat diese dennoch Revision am Bundesgerichtshof beantragt. Ziel sei, in allen Punkten zu gewinnen.

Und auch die Sparkasse Zwickau wird die höhere Instanz bemühen. "Wir werden fristgerecht Revision einlegen", sagte Unternehmenssprecher Ralf Kulik am Montag. In dem Verfahren geht es um die Berechnung von Zinsen aus Langzeitsparverträgen, die bis etwa 2006 von der Sparkasse Zwickau angeboten wurden. Im Durchschnitt handele es sich laut Verbraucherzentrale um 5800 Euro pro Sparer. (upa)

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