Süßwarenhersteller Haribo schließt Werk in Wilkau-Haßlau

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Für den Gummibärenhersteller ist der Standort in Wilkau-Haßlau nicht mehr wirtschaftlich. 150 Mitarbeiter haben zum Jahresende keinen Job mehr.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    Freigeist14
    07.11.2020

    Lumixer@ Sie sollten -Satire- auch als solche kennzeichnen . Aber ob die Leute bei Haribo in Wilkau - Hasslau dafür empfänglich sind , wage ich zu bezweifeln . Wenn die weitere Verhinderung von Deindustrialisierung Kommunismus sein soll - was macht dann Donald Trump mit seinem Protektionismus bitte schön?

  • 8
    0
    silvio9773
    07.11.2020

    Kenne das aus eigener Erfahrung.Da wirste erst gelobt für tolle Arbeit usw.Dann wird dir mitgeteilt das dein Betrieb wegen angeblich zu wenig Aufträgen geschlossen wird.Der Betrieb bei den Brüdern und Schwestern natürlich nicht.Und dann erfährst nebenbei das ein neues Werk in Osteuropa (Polen )gebaut wird.Aber nicht falsch verstehen : Habe nix gegen Osteuropa !! Die Menschen dort können nix dafür

  • 14
    1
    Progress
    07.11.2020

    Ich hatte es schon zu dem anderen Artikel zum gleichen Thema geschrieben.
    Lasst die WESA wieder auferstehen. Auf Haribo kann man verzichten!

  • 1
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    Lumixer
    07.11.2020

    @Freigeist14: Es ist bedauerlich, dass dieser Traditionsstandort aufgegeben wird, emotional vollkommen nachvollziehbar. Aber als Unternehmer schaut man sich die Entwicklung bestimmter Bilanzkennzahlen an und muss das gesamte Unternehmen entsprechend am Markt positionieren können. Alles andere ist Kommunismus, dessen Prinzipien 1989 offensichtlich gescheitert sind. Zudem ist es ein eng regional begrenztes Problem. Warum sollten große Handelsketten deswegen die Marke Haribo sanktionieren? Hinter dem Landkreis Zwickau wusste sicher keiner, dass das Unternehmen überhaupt hier ansässig ist.

  • 16
    3
    Lisa13
    07.11.2020

    Gelesen im Focos online
    Es wird Zeit , das die politisch bedingte Expansion in den Osten hinterfragt wird. Die Produktivität in den Beitrittsgebiet ist auch 30 Jahre nach der Wende nur auf dem Niveau ehem. Ostblockstaaten. Das mag keiner gern hören, ist aber längst Grundlage von Entscheidungsprozessen. Ostdeutschland als Standort ist wirtschaftlich nicht tragbar- auch heute nicht. Ein Thema das nur ungern öffentlich behandelt wird . Sehr viele Mittelständler haben ihre Investitionen oder Standorte im Osten wieder aufgegeben. Im internationalen Vergleich ist die Produktivität im Osten auf dem Niveau Albaniens.

    Meine Frage ...was gibt es nur für einen Haß uns hier im Osten gegenüber.
    Ja die Firma muß schließen, die Anlagen wurden runtergewirtschaftet, Fördermittel wurden sicher an den anderen Standorten , verbraten ..wie man so sagt .

  • 29
    2
    Hankman
    06.11.2020

    Unmöglich und nicht nachvollziehbar. Das ist für mich typischer Raubtier-Kapitalismus. Falls es dabei bleibt, kann ich nur sagen: Es gibt andere Angebote als die Sachen von Haribo. Wenn schon der regionale Handel die Marke nicht auslistet - wovon ich ausgehe -, dann werde jedenfalls ich ab Jahresende der Marke weitgehend den Rücken kehren.

  • 49
    9
    Freigeist14
    06.11.2020

    In einer solidarischen Gesellschaft würde umgehend die großen Handelsketten Haribo in Sachsen aus dem Sortiment nehmen . An die Moral oder soziale Verantwortung zu appellieren wird nichts bringen. Im Übrigen verlieren die Mitarbeitet ihre Arbeitsplätze und nicht den "Job " .