Tagesmutter muss nicht bangen

Bis 2019 stehen fünf Plätze im Bedarfsplan - Im Herbst neue Abfrage in Kommune

Zwickau/Wilkau-Haßlau.

Landrat Christoph Scheurer (CDU) hat keine Einwände, dass der Wilkau-Haßlauer Tagesmutter Ursula Czyrnik die selbe Anzahl an Tagespflegeplätzen zur Verfügung steht wie bisher. Fünf Kinder darf sie betreuen, im Jahr 2021 sollen es laut neuem Kita-Bedarfsplan nur noch drei sein. Wie "Freie Presse" berichtete, war es bei der Bedarfsanmeldung durch die Stadt aber offenbar zu einer Panne gekommen.

Auf Nachfrage von Jugendhilfeausschussmitglied Friedrich Hähner-Springmühl (CDU) erklärte Scheurer, dass er derzeit keinen Handlungsdruck sehe. Denn bis 2019 stehen die fünf Plätze im alten Plan festgeschrieben. Im Herbst soll es neue Gespräche mit der Stadt Wilkau-Haßlau geben. Dort kann die Stadt ihren Bedarf anmelden.


Allerdings ist laut Kreisverwaltung die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter stärker zurückgegangen als prognostiziert wurde. Ab 2020 wird mit sinkenden Kinderzahlen gerechnet, ab 2030 soll es (von einst fast 50.000) nur noch 23.500 Kinder im Landkreis geben.

Wie Ute Brückner (Die Linke) auf Nachfrage erfuhr, haben einige Kommunen bereits signalisiert, dass es schwieriger wird Erzieherinnen zu finden. Noch aber gebe es keine Engpässe. Ausschussmitglied Kerstin Nicolaus, zugleich CDU-Landtagsabgeordnete, erklärte, dass die Politik das Problem erkannt habe. Diskutiert werde derzeit eine Ausbildungsvergütung. (upa)

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