Unter der 112 erreicht man den Notruf in ganz Europa

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Am 11. Februar wird auf diese Nummer besonders aufmerksam gemacht

Zwickau.

Mit einem "Twittergewitter" soll am Donnerstag, dem europäischen Tag des Notrufes, daran erinnert werden, dass man bei Bränden und medizinischen Notfällen unter der Rufnummer 112 die Notfalldienste erreicht. Die Stadt Zwickau nimmt wie im vergangenen Jahr aktiv an diesem bundesweiten "Twittergewitter" teil. Das sagte Rathaussprecher Mathias Merz.

In Westsachsen erreicht man mit der 112 die Integrierte Regionalleitstelle an der Crimmitschauer Straße in Zwickau. Träger ist der Rettungszweckverband "Südwestsachsen", betrieben wird die Leitstelle durch die Berufsfeuerwehr der Stadt Zwickau. Die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen die Verantwortung für rund 538.000 Einwohner des Vogtlandkreises und des Landkreises Zwickau und disponieren die Einsätze der Feuerwehren, der Rettungsdienste und Krankentransporte. Etwa 228.000 Anrufe werden jährlich bearbeitet. Alarmiert werden im Notfall 48 Rettungswagen, 13 Notarztfahrzeuge, der Rettungshubschrauber (Christoph 46), 49Krankentransportwagen, zwei Berufsfeuerwehren und 300 Ortsfeuerwehren, drei Ortsverbände des Technischen Hilfswerkes, zwei Bergwachten sowie drei Wasserwachten.

Unter den Twitter-Hashtags #zwickau112 und #112live beteiligt sich die Stadt Zwickau mit der Berufsfeuerwehr und der Integrierten Regionalleitstelle am "Twittergewitter". Im Mittelpunkt soll am Donnerstag neben der Leitstelle vor allem die Arbeit der Berufsfeuerwehr stehen. Von 8 bis circa 20 Uhr gibt es auf dem städtischen Twitterkanal (twitter.com/StadtZwickau) dementsprechend Meldungen zum Einsatzgeschehen und weitere Informationen, sagte Merz. (ja)

Das Europäische Parlament hatte 2009 beschlossen, den 11. Februar aufgrund der Ziffernfolge zum europaweiten Notruftag auszurufen. Die Notrufnummer 112 ist in allen EU-Staaten kostenfrei. Wer die Nummer wählt, wird automatisch an die zuständige Notrufzentrale weitergeleitet.

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