Verschlossenes Tor: Streit geht weiter

Hartenstein beantragt einstweilige Verfügung

Hartenstein.

Der Streit um das verschlossene Burgtor zwischen der Stadt Hartenstein und dem Besitzer der Immobilie, Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein, geht weiter. Hauptamtsleiter Karl-Heinz Schettler berichtete zur Stadtratssitzung am Dienstagabend, dass die Stadt beim Amtsgericht Zwickau einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt hat, dass das Tor in den Hof der Burg Stein während der Öffnungszeit des Museums, mit dem sich die Kommune in dem Gemäuer eingemietet hat, geöffnet bleibt. Derzeit ist es zu, sodass Besucher davor warten müssen, bis der Museumsleiter sie zur vollen Stunde zu Führungen einlässt. Der Besitzer sei weiterhin nicht davon abzubringen, das Tor tagsüber geschlossen zu halten. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein sagte auf Anfrage: "So wie vorher finden die Führungen im Museum nur zur vollen Stunde statt. Die Besucher warten jetzt nicht mehr im Hof vor der Museumstür, sondern vor dem Burgtor." Im Mietvertrag mit der Stadt sei ausdrücklich nur die Nutzung des oberen Burghofes vereinbart. Der untere, um den es sich hier handele, müsse nur begehbar gehalten werden, was nach wie vor der Fall sei. (vim)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...