Vollstreckungen wurden diskutiert

Zwickau.

Die Leiter der 16 deutschen Vollstreckungsgerichte diskutierten zwei Tage lang in Zwickau über ihre Erfahrungen bei der täglichen Arbeit und über den Umgang mit der Datenverarbeitung. Wie die Pressesprecherin des Amtsgerichtes Zwickau, Sibylle Peters, sagte, standen neben Einzelproblemen im Zusammenhang mit der Datenübertragung hauptsächlich die Entwicklung bundeseinheitlicher Standards im Mittelpunkt.

In jedem Bundesland gibt es ein Vollstreckungsgericht. In Sachsen ist dafür das Amtsgericht Zwickau festgelegt worden. Dort werden die sowohl das Schuldner- als auch das Vermögensverzeichnis geführt. Im Schuldnerverzeichnis sind Schuldner eingetragen, die ihrer Pflicht zur Abgabe der Vermögensauskunft trotz Aufforderung nicht nachgekommen sind. Dort wird auch vermerkt, wer aus seinem vorhandenen Vermögen seine Gläubiger nicht befriedigen konnte. Die Daten werden in das gemeinsame Vollstreckungsportal der Länder am Amtsgericht Hagen übermittelt. Einsicht in die Unterlagen erhält jeder, der ein berechtigtes Interesse hat. (nkd)


www.vollstreckungsportal.de

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