Von Kohle, Schweiß und Staub

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Die Montanregion Erzgebirge wurde zum Weltkulturerbe ernannt. Zwickau hatte sich gegen eine Teilnahme entschieden. Das könnte das Ende einer Erinnerung beschleunigen.


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11 Kommentare

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    RESIERZ
    26.07.2019

    Der Welterbetitel ist für das Erzgebirge ein großer Erfolg und zukünftig hoffentlich auch ein ertragreiches Marketinginstrument. Insoweit kann ich viele Inhalte des Artikels sehr gut nachvollziehen.
    Leider zeigen einzelne Passagen wie "Der Stillstand soll die Erinnerung bewahren", dass es seitens des Autors und wahrscheinlich auch bei Frau Findeiß der Kenntnisstand zum Welterbetitel immer noch unzureichend ist.
    Es wird / wurde nichts an neuen juristischen Beschränkungen für Welterbeobjekte durch den Welterbetitel erzeugt. Es gelten weiter bereits existierende Gesetze wie der deutsche Denkmalschutz etc., welche auch ohne neuen Titel Maßstab sind.
    Dieses falsche Argument des "Stillstandes" (manchmal auch als Käseglocke beschrieben) hat seit dem Start der Bewerbung 1998 immer wieder Entscheider bis hin zur Staatsregierung dazu gebracht, nachteilige bzw. behindernde Tatsachen in Ihrem Verantwortungsbereich zu schaffen. Ich behaupte, dass dadurch die Bewerbungsphase 10 Jahre länger als nötig gedauert hat. Dies ist nun nicht mehr zu ändern.
    Aber es bleibt zu hoffen, dass die "Ertragszeit" dieses Welterbetitels nicht auch durch naive oder falsche Einstellungen (bei Verantwortlichen) geprägt wird. Die Außenwirkung wird nur dann ein Erfolg im Tourismus und in der Wirtschaft, wenn es eine Zusammenarbeit in der ganzen Region gibt, die auf gegenseitigen Vorteil ausgerichtet ist. Von den ganzen moralischen Effekten der Anerkennung von Lebensleistungen, der Handwerks- und Ingenieurskunst, der Landschaftsgestaltung usw. ganz zu schweigen.
    R. Meister
    PS: Es geht bei dem Titel um Alleinstellungsmerkmale und die Steinkohleförderung gibt es mehrfach sehr lang auf der Welt. Dennoch muss man vor den Leistungen aller Bergleute immer wieder den Hut ziehen.