Vor Gericht

Die "Freie Presse" informiert über interessante Gerichtsverfahren der kommenden Woche.

Kinderpornografie: Nachdem bei dem Angeklagten eine größere Menge an kinderpornografischen Aufnahmen gefunden worden war, war er vom Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten Haft verurteilt worden. Dagegen hat er Berufung eingelegt.

Vergewaltigung: Weil er bei seiner getrennt lebenden Ehefrau seine ehelichen Rechte einfordern wollte, soll ein 33 Jahre alter Mann zu Gewalt gegriffen haben. Neben Schlägen soll er die Frau gedemütigt haben, indem er ihr vor einem Freund einen Slip in den Mund stopfte.

Strafvereitelung: Ein Ehepaar soll wahrheitswidrig bei der Polizei ausgesagt haben, dass sich eine mit Haftbefehl gesuchte Person nicht in ihrem Haus aufhalte. Dafür wurden beide zu Geldstrafen verurteilt. Während der Mann die Strafe akzeptierte, legte die Frau Berufung ein.

Widerstand: Weil er mit einem Elektrofahrrad ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war, sollte der Fahrer kontrolliert werden. Bei der Flucht soll er vom Rad gefallen sein und sich mit aller Gewalt gegen die Polizisten gewehrt haben, sodass diese Verletzungen erlitten. (nkd)

Die Verhandlungen finden im Amtsgericht, Humboldtstraße 1, sowie im Landgericht am Platz der Deutschen Einheit statt. In den Gebäuden gelten die derzeit üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. In den Verhandlungsräumen stehen Sitzplätze für Besucher nur eingeschränkt zur Verfügung.

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