Vor Gericht

Die "Freie Presse" informiert über interessante Gerichtsverfahren der kommenden Woche. Körperverletzung: Zwei Männer sowie ein Frau sollen vor dem Gebäudes des Zwickauer Standesamtes gewalttätig geworden sein. Demnach sollen sie einen Mann zunächst mit Fäusten traktiert und, als er am Boden lag, ihn gewürgt und weiter auf ihn eingetreten haben. Eine junge Frau die ihm zu Hilfe kommen wollte, soll ebenfalls niedergeschlagen worden sein.

Tankbetrug: Ein 57 Jahre alter Mann steht vor dem Strafrichter, nachdem er zweimal sein Auto an einer Tankstelle vollgetankt und dann ohne zu bezahlen davon gefahren sein soll. Bei den beiden angeklagten Fällen soll er für 110 Euro sowie für 90 Euro getankt haben.

Betrug: Als Geschäftsführerin einer Firma soll die Angeklagte für einen neuen Mitarbeiter Eingliederungshilfe bei der Arbeitsagentur beantragt haben. Die Kündigung des Mannes soll sie gegenüber der Behörde jedoch verschwiegen haben. Die Arbeitsagentur bezifferte den Schaden auf knapp 3450 Euro. Einen Strafbefehl wollte die Angeklagte nicht akzeptieren. Jetzt muss das Gericht entscheiden.

Vergewaltigung: Ein 33-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten, weil ihn seine damalige Lebensgefährtin wegen Vergewaltigung angezeigt hat. Demnach soll er die Frau im Fahrerhaus seines Lastwagens vergewaltigt haben, nachdem sie ihm eröffnet habe, dass sie von ihm schwanger sei.

Betrug: Ein Paar steht im Verdacht, sich mit einer gefälschten Unterschrift die Auszahlung einer Versicherungssumme von mehr als 10.000 Euro ungerechtfertigt gesichert zu haben. Zudem soll bei einer Überweisung eine weitere falsche Unterschrift verwendet worden sein. Dabei sollen knapp 4000 Euro auf deren Konto geflossen sein.

Diebstahl: Als mutmaßliches Mitglied einer polnischen Autoknacker-Bande steht ein 44 Jahre alter Mann vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, in Hohenstein-Ernstthal ein BMW-Cabrio gestohlen zu haben. Auf der Autobahn soll er versucht haben, einer Polizeikontrolle zu entgehen. Dabei soll er an einer Abfahrt bei Bautzen in die Leitplanke gefahren und danach zu Fuß weiter geflüchtet sein.

Die Verhandlungen finden im Amtsgericht, Humboldtstraße 1, statt. Es gelten die derzeit üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Besucherplätze stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.

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