Vor Gericht

Die "Freie Presse" informiert über interessante Gerichtsverfahren der kommenden Woche.

Betrug: Weil sich eine 36 Jahre alte Frau widerrechtlich abwechselnd als Rechtsanwältin, Rechtspflegerin und Obergerichtsvollzieherin ausgegeben und dabei Urkunden gefälscht haben soll, muss sie sich nun vor Gericht verantworten. Angeblich soll sie dabei versucht haben, an Bargeld zu gelangen.

Kinderpornografie: Auf dem Computer eines 64 Jahre alten Mannes sollen Videos mit kinderpornografischem Inhalt gefunden worden sein. Darauf sollen unter anderem unter 14-jährige Mädchen beim Geschlechtsverkehr mit Erwachsenen zu sehen sein. Zudem steht der Angeklagte im Verdacht, Videos in einer Tauschbörse angeboten zu haben.

Geldfälschung: Drei junge Männer stehen vor Gericht, weil sie gefälschtes Geld in Umlauf gebracht haben sollen. Die 20- und 50-Euro-Banknoten sollen sie über das Darknet beziehungsweise einen Markt in Tschechien bezogen haben. Mit dem Falschgeld soll in Geschäften, Restaurants und an Ticketschaltern bezahlt worden sein.

Betrug: Ein Verkäufer (29) in einem Genossenschaftsmarkt für Baumaterial steht in Verdacht, seinen Arbeitgeber um etwa 28.000 Euro betrogen zu haben. Dabei soll als Kassierer Warenrückgaben fingiert haben und die dabei zurückgebuchten Beträge für sich verwendet haben.

Eingriff in Straßenverkehr: Ein 32 Jahre alter Mann soll aus dem Fenster eines Asylbewerberheimes eine Glasflasche auf ein vorbei- fahrendes Auto geworfen haben. Dabei ist angeblich ein Schaden von 2400 Euro entstanden. (nkd)

Die Verhandlungen finden im Amtsgericht, Humboldtstraße 1, sowie am Landgericht, Platz der Deutschen Einheit 1, statt. Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln. Besucherplätze stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.

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