Vor Gericht

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Die "Freie Presse" informiert über Gerichtsverfahren in Zwickau in der kommenden Woche.

Falschaussage: Ein 37-jähriger Mann muss sich vor Gericht verantworten, nachdem er in einem Verfahren gegen einen Bekannten bewusst eine falsche Aussage zum Verkauf von Drogen gemacht haben soll.

Sachbeschädigung: Ein 40 Jahre alter Mann ist angeklagt, weil er einen Kühlschrank aus dem Fenster geworfen haben soll. Das Gerät soll auf ein Fahrzeug gefallen sein, bei dem unter anderem Dach, Frontscheibe und Motorhaube beschädigt wurden. Der Sachschaden soll bei knapp 5000 Euro liegen.

Erpressung: An einer Zwickauer Straßenbahnhaltestelle soll ein Mann von einer Frau Geld sowie ihr Handy gefordert haben. Am Ende soll sie ihm fünf Euro gegeben haben. Das Amtsgericht verurteilte den Mann wegen räuberischer Erpressung zu 22 Monaten Haft, da es eine bereits bestehende Verurteilung mit g einbezog. Nur geht der Fall in Berufung.

Tierschutzgesetz: Weil sie in einem Büro 15 Katzen auf engem Raum gehalten haben sollen, stehen ein Mann und eine Frau vor Gericht. Die Tiere sollen unterernährt, teilweise dehydriert, mit verfilztem Fell sowie teilweise erkrankt aufgefunden worden sein.

Urkundenfälschung: Weil sie für ihr Kind die Notbetreuung während der Coronakrise in der Kindertagesstätte in Anspruch nehmen wollte, soll eine 31 Jahre alte Frau eine Bescheinigung eines Krankenhauses gefälscht haben. Tatsächlich übte sie einen Beruf aus, der nicht zur Notbetreuung berechtigte. (sth/nkd)

Die Verhandlungen finden im Amtsgericht Zwickau, Humboldtstraße 1, sowie im Landgericht Zwickau, Platz der Deutschen Einheit, statt. Wegen der Pandemie gelten Hygiene- und Abstandsregeln. Es stehen nur begrenzt Sitzplätze in den Verhandlungssälen zur Verfügung.

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