Vortrag über besondere Kinder

Trisomie-21: Behindertenhilfe lädt ein zum Staunen

Zwickau.

"Was können wir von Menschen mit Trisomie 21 lernen?" ist Titel eines Vortrags, zu dem die Stadtmission für Montag, 19 Uhr in die Hochschulaula auf dem Scheffelberg einlädt. Referent ist André Frank Zimpel, Professor an der Uni Hamburg. Wegen der auch als Down-Syndrom bekannten Anomalie, die zu Behinderungen führt, treiben viele Frauen ihre Kinder ab.

Zimpel ist Diplompsychologe, Psychotherapeut und Diplompädagoge. Er leitet nach Angaben der Stadtmission eine Studie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit Trisomie 21. Laut seinen Studien eignen sich Menschen mit Trisomie 21 Dinge anders an als Menschen ohne diese genetische Abweichung. Sie neigen dazu, von Einzelheiten abzusehen und sind deshalb mehr auf geeignete Abstraktionen angewiesen. Es ist erforderlich, diese Aufmerksamkeitsbesonderheit in die Bildung und heilpädagogische Arbeit zu integrieren.


Achim Barth - Leiter der Behindertenhilfe der Stadtmission Zwickau: "Der Vortrag hilft, den Blick frei zu bekommen für die staunende und offene Begegnung mit Menschen mit Trisomie 21. Er zeigt hilfreiche Rahmenbedingungen auf, damit Leben mit dieser genetischen Besonderheit gelingt". (upa)

Der Vortrag wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten: Stadtmission Zwickau, Tel. 0375 27504-0

info@stadtmission-zwickau.de

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