Was befindet sich in diesem Gebäude?

138 Zuschriften sind zum Januar-Fotorätsel eingegangen. Nur eine war falsch. Heute gibt es eine neue Rätselnuss.

Zwickau.

Das Gebäude, das die Kunstsammlungen Zwickau, das Max-Pechstein-Museum, beherbergt, ist sehr bekannt. Neben 65 Zwickauern knackten auch Leser aus 24 weiteren Orten die Rätselnuss vom Januar. Die Zuschriften kamen dabei nicht nur aus dem Landkreis Zwickau, sondern auch aus Reichenbach im Vogtland, Mittenwalde, St. Ingbert und Nagold. Nur eine Leserin aus Lengenfeld lag falsch. Sie glaubte, dass sich die im Rätselfoto abgebildete Kuppel auf der Moccabar in Zwickau befindet.

Bestens Bescheid weiß Christoph Schreiber aus Zwickau. Er schreibt, dass sich die Kunstsammlungen Zwickau, Max-Pechstein-Museum, an der Lessingstraße befinden. "Unter dem Namen König-Albert-Museum erfolgte am 23. April 1914 in Anwesenheit von König Friedrich August von Sachsen und Oberbürgermeister Karl Keil die feierliche Einweihung. Dem Bau vorausgegangen war ein im Königreich Sachsen ausgeschriebener Architekturwettbewerb. 1910 lagen die eingereichten Arbeiten von 35 Bewerbern vor - für die Gutachter wahrlich keine leichte Aufgabe. Sieger wurde der Architekt Richard Schiffner aus Zittau. Er erhielt für den ersten Preis 6000 Mark", informiert Christoph Schreiber und berichtet, dass Schiffner auch mit der Bauausführung (1912 bis 1914) beauftragt wurde. Schreiter weiß, dass die Kosten für das Gebäude bei knapp 70.000 Mark lagen. Nachdem mit dem Bau gerade begonnen worden war, seien bereits die ersten Ansichtskarten mit dem fertig dargestellten Gebäude erschienen, als würde es auf Besucher warten. "Das Haus hat einen zentralen Kuppelbau mit Aussichtsplattform und zwei symmetrische Seitenflügel sowie einen dritten Flügel gegenüber dem Eingang in der Mittelachse. Der Bau ist in Anlehnung an neobarocke Formen entstanden, was für diese Zeit nicht mehr typisch ist. Im Ostflügel befinden sich die Ratsschulbibliothek, eine der ältesten Bibliotheken Deutschlands, sowie Teile des Stadtarchivs", berichtet der Leser, der auch weiß, dass Dr. Hildebrand Gurlitt mit gerade einmal 30 Jahren 1925 der erste Museumsdirektor wurde. Christoph Schreiber empfiehlt neben dem Besuch des Museums auch einen Spaziergang durch den Museumsgarten.

Kristina Müller aus Hohenstein-Ernstthal schreibt, dass es in dem Haus heute Werke der europäischen Kunst des 15. bis 21. Jahrhunderts zu bewundern gibt. "Als besonderer Sammelschwerpunkt gilt das Schaffen des gebürtigen Zwickauers und "Brücke"-Künstlers Max Pechstein. Außerdem gibt es unter anderem eine spätgotische und frühbarocke Skulpturensammlung, eine grafische Sammlung mit nahezu 30.000 Werken, darunter Drucke von Cranach und Dürer sowie Werke französischer Karikaturisten und deutscher Impressionisten", schreibt sie. Rita Gleitsmann aus Wildenfels findet, dass das Max-Pechstein-Museum ein "echter Hingucker" ist. Und Siegfried Heret aus Zwickau war besonders beeindruckt von der Darstellung des Museums beim "Festival of Lights" im vorigen Jahr innerhalb der 900-Jahr-Feier von Zwickau. Klaus Haubold aus Mülsen verweist darauf, dass das Gebäude auch eine Mineraliensammlung beherbergt. Roswitha Sachse aus Zwickau findet, dass "besonders die neue, weltweit größte Dauerausstellung mit Werken des gebürtigen ,Brücke'-Künstlers und bedeutenden Expressionisten Max Pechstein (1881 bis 1955) die Kunstsammlungen Zwickau einen einzigartigen Platz in der deutschen Museumslandschaft einnehmen lässt". Christa Percz aus Zwickau berichtet wie weitere Leser, dass es früher auch eine Abteilung mit dem Robert-Schumann-Museum gab. "1956 zog dieses Museum dann in das Robert-Schumann-Geburtshaus", schreibt sie weiter.

Aus allen Zuschriften sind drei Gewinner gezogen worden: Daniel Brückner aus Zwickau, Ingeborg Weiß aus Mülsen und Birgit Behrendt aus Werdau. Die Gewinner werden schriftlich informiert.

Heute gibt es eine neue Rätselnuss. Die "Freie Presse" fragt: Welche Einrichtung beherbergt dieser Klinkerbau (Foto oben) in einem Dorf am Rande von Zwickau im Altkreis Zwickau-Land, der einmal eine Oberschule war?

Einsendungen bitte bis zum 28. Februar an die Lokalredaktion der "Freien Presse", Hauptstraße 13 in 08056 Zwickau, oder per E-Mail schicken. Mit seiner Einsendung erklärt sich jeder Teilnehmer einverstanden, dass sein Name und Wohnort im Auswertungsbeitrag der "Freien Presse" print und online genannt werden dürfen. Nach Abschluss des Gewinnspiels werden alle Karten und Briefe vernichtet und die E-Mails gelöscht. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert. Leseraktion-westsachsen@freiepresse.de

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