Welterbe: Neue Hürde genommen

Weltdenkmalrat dafür: Jubel in Hartmannsdorf

Hartmannsdorf.

Kerstin Nicolaus, Bürgermeisterin von Hartmannsdorf (CDU), hat ihre Freude über die am Mittwoch bekannt gewordene Entscheidung des Weltdenkmalrates zum Welterbe-Antrag der Montanregion Erzgebirge gleich herausgeschrien: "Großartig, fantastisch! Ohne diese Empfehlung wäre unser Antrag aussichtslos." Der Rat hat in seinem Gutachten eine entsprechende Empfehlung an das Welterbekomitee gegeben. Die endgültige Entscheidung soll Anfang Juli in Baku in Aserbaidschan fallen.

Das Projekt ist ein grenzüberschreitendes Projekt mit 22 Bestandteilen auf deutscher und tschechischer Seite, die Welterbe werden wollen. Sie sind Zeitzeugen einer 800-jährigen Bergbauregion. Ein Teil davon liegt im Hartmannsdorfer Forst. Einst soll es dort eine reiche Bergstadt gegeben haben. Kerstin Nicolaus und ihre Bürgermeisterkollegen erhoffen sich vom Welterbetitel einen touristischen Aufschwung der Region. (upa)

Christoph Ulrich

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