Wildenfels: Neue Technik für die Wehr

Stadtrat stellt nötige Mittel außerplanmäßig bereit

Wildenfels.

Bei den Atemschutzmasken und Lungenautomaten, die die Stadtfeuerwehr Wildenfels nutzt, werden die Ersatzteile knapp. Der Stadtrat hat daher einstimmig beschlossen, außerplanmäßig neue Geräte anzuschaffen. Laut Bürgermeister Tino Kögler (parteilos) sind Ausgaben in Höhe von rund 24.000Euro nötig. Der Freistaat Sachsen bezuschusse die Technik mit rund 18.000 Euro. Konkret will die Stadt unter anderem 36 Atemschutzmasken und ebenso viele Lungenautomaten ordern, zudem sechs Rettungshauben und zwölf Bewegungslosmelder. Die geben einen Ton ab, wenn ein Kamerad sich längere Zeit nicht bewegt. Für die Altgeräte gebe es keinen Markt mehr, erklärte Kögler auf Nachfrage von Stadtrat Roy Schumann (Sportvereinigung). "Die werden verschrottet", so der Bürgermeister.

Kögler erinnerte an den erst im Juni stattgefundenen Dachstuhlbrand an der Lindenstraße, wo durch das zügige Eingreifen von vier Feuerwehren größerer Schaden vermieden werden konnte. Das Feuer sei im Dach geblieben und habe nicht auf das Haus übergreifen können. Nach zwei Tagen hätten die Bewohner wieder in ihr Haus zurückkehren dürfen. (upa)

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