Wo Kunst weh tut - Tattoo-Expo kann sich auch bei der elften Auflage sehen lassen

Ob Hypnoseshow, Ohrfeigenwettbewerb, Live-Körperbemalung oder eine Ausstellung von Motorrädern - es wurde fast nichts ausgelassen am Wochenende in der "Neuen Welt" in Zwickau. Und vieles davon tat schon beim Zusehen weh. Startätowierer Randy Engelhard (41, im Bild links) hatte Berufskollegen aus aller Welt eingeladen, und Hunderte Menschen strömten herbei, um sich das Ganze von Freitagnachmittag bis Sonntagabend anzuschauen oder sich gar selbst nach Voranmeldung unter die Nadel zu legen. Hier verziert zum Beispiel gerade der kanadische Tattookünstler Derek Tourcotte den Oberkörper seines Kunden Rosso Stevens. Der war extra aus Colorado für das offensichtlich nicht ganz schmerzfreie Erlebnis angereist. Am Sonntagabend wurden die Ergebnisse dann einer Fachjury präsentiert. "Es ist echt schwer, bei dieser Qualität noch Unterschiede zu erkennen und zu bewerten", sagte Gastgeber Engelhard. Er bewertete die elfte Auflage der Expo nach einem Jahr Pause als vollen Erfolg. Insgesamt gab es 86 Stände mit Künstlern etwa aus Russland, Australien und Südamerika. (sf/rpk)

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