Wolfstag im Hirschfelder Tierpark

Mit Fütterung geht es am Samstag los

Hirschfeld.

Im Märchen sind Wölfe in der Regel die Böse, im Hirschfelder Tierpark hingegen gehören sie zu den Attraktionen. Wohl auch deshalb ist der seit vielen Jahren auf dem Veranstaltungsprogramm der Einrichtung stehende Wolfstag ein Besuchermagnet. Am Samstag besteht in der Zeit von 10 bis 14 Uhr erneut die Möglichkeit, mehr über das Leben der scheuen, heimischen Raubtiere zu erfahren.

Den Auftakt bildet gegen 10 Uhr schon traditionell die Fütterung der beiden im Tierpark lebenden Wölfe Joe und Freya. Dabei beantworten Tierpfleger auch die eine oder andere Frage rund um die großen Raubtiere. Beide Wölfe wurde 2008 geboren - Joe im Tiergarten Stendal und Freya im Tierpark Thale. 10.30 Uhr beginnt in der Gaststätte Bärenschenke ein Vortrag zum Thema "Wölfe in Sachsen". Referent Stephan Kaasche vom "Wildbüro Lupus" informiert in diesem Zusammenhang auch über die aktuelle Situation der Wolfspopulationen in Deutschland.

Zu den Angeboten des Wolfstages gehört zudem eine kleine Ausstellung im Blockhaus mit umfangreichem Infomaterial. Als Besonderheit wird Kindern die Möglichkeit geboten, die Pfotenabdrücke eines Wolfes in eine Gipsform zu gießen und als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Mehr als 150 Jahre galt der Wolf in Sachsen als ausgestorben. Erst 1996 wurde die Sichtung eines dieser scheuen Raubtiere auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in der Muskauer Heide gemeldet. Derzeit leben in den Regionen Ost- und Nordsachsen 23 Wolfsrudel. (awo)


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