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Zum 17.Mal auf den Fichtelberg: Mit Gelassenheit und Stirnlampe hoch hinaus

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Der 17. Marsch auf Sachsens höchsten Berg startet am Freitag. Die Route kennt noch keiner - auch nicht die Organisatoren.

Zwickau.

Es ist wie immer, und wie immer wird es ganz anders werden: Wenn sich am Freitagabend ein mehr oder minder großes Grüppchen in Zwickau zum MZF XVII trifft, haben alle ein Ziel: ankommen. Gut möglich, dass das nicht allen gelingt, das zeigt sich erst im Laufe der nächsten Stunden. Aber das kennt man von dieser Veranstaltung, so ein wenig macht das ja auch den Reiz aus.

Eingeweihte wissen: MZF steht für Marsch zum Fichtelberg. Am Freitag startet die Wandertour zum 17. Mal. Es ist keine offizielle Veranstaltung, sondern eine private Tour, dennoch können alle teilnehmen, die sich eine Wanderung auf Sachsens höchsten Berg zutrauen. Es gilt dabei vor allem eine Regel, sagt Maik Illing: "Jeder ist für sich selbst verantwortlich." Das heißt, ins Gepäck gehört die gesamte Ausrüstung von Verpflegung bis Blasenpflaster, außerdem müssen alle Teilnehmenden für sich klären, wie sie vom Ziel wieder nach Hause kommen. Begleitfahrzeuge gibt es nicht, die gesamte Ausrüstung muss von Anfang bis Ende selbst getragen werden. Die ganz Unerschrockenen, die mit dem Gedanken spielen, den Rückweg mit dem Fahrrad oder wieder zu Fuß anzutreten, sollten sich bei Maik Illing melden unter der Mailadresse mzf.info@gmx.de.

Leute, die diese Tour schon einmal absolviert haben, wissen auch, dass der Marsch zwar fordernd ist, jedoch steht die Gelassenheit im Vordergrund. Es soll trotzdem ein Erlebnis sein. Längere Pausen, Wegebierchen und vielleicht ein Schlenker zu viel, weil in der Nacht ein Feldweg dem anderen gleicht, gehören zum Gesamteindruck dazu. Ebenso die Gespräche mit bislang vielleicht fremden Menschen.

Start ist am Freitag am Geschäft "Der Navigator" an der Zwickauer Spiegelstraße - so gegen 19 Uhr, wenn sich die Gruppe zusammengefunden hat. Das Ziel wird irgendwann am Samstag zwischen Mittag und Nachmittag erreicht. Die genaue Route steht übrigens noch nicht fest, da wollen die Organisatoren noch mal in die Karten gucken, in die digitalen, aber auch auf die aus Papier, die noch immer treue Begleiter auf den Touren sind. Bisher ist es gelungen, zu jedem Marsch eine neue Route zu gehen, auch wenn sich einzelne Abschnitte wiederholen, in der Regel, sagt Maik Illing, sind 60 bis 70 Kilometer zurückzulegen. Mehr sieht man auf dem Youtube-Kanal von Maik Illing, der sich Endorphine TV 21 nennt.

 

freiepresse.de/marsch17

 

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