Zwangspause für Bahn zum Hauptbahnhof

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Ab dem 15. Dezember soll für mindestens drei Jahre keine Straßenbahn mehr zum Hauptbahnhof fahren - die Gleise sind kaputt. Was bedeutet das für Fahrgäste?

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Zeitungss
    19.10.2019

    Gut, zwei Straßenbahngegner haben wir schon einmal. Für mich ist es heute noch schleierhaft, wie damals ein direkter Bahnanschluss (Vogtlandbahn) bis ins Stadtzentrum zu Stande kam, was hohe Kosten bei Anlagen und Fahrzeugen erforderte. Fast alle Städte mit einem solchen Verkehrsmittel (Strab) haben eine Anschluss zum Bahnhof. Für Zwickau wäre die einzige Erklärung, es fehlt der Fernverkehr was soll also die Strab. zum Bahnhof. Die Buslobby ist demnach recht aktiv und wird auch Gehör finden, Umwelt spielt hier keine Rolle mehr und von den Grünen hört man auch nichts. Anders wäre es möglicherweise, wenn Mosel keine Flurförderfahrzeuge sondern Straßenbahnen herstellen würde.

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    Zeitungss
    18.10.2019

    Der Gedankengang des Stadtrates wird hauptsächlich von der angedachten Verkehrswende geprägt. Im Rück- und wieder Aufbau der Straßenbahn hat die Stadt Zwickau einige Erfahrungen anzubieten, bleibt zu hoffen, dass in anderen Städten die Vernunft die Oberhand behält.
    Die Zwickauer Bürger wird es erfahrungsgemäß wenig bis gar nicht interessieren.

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    Tokeah
    18.10.2019

    Im letzten und im vorletzten Jahr waren die Linien 5 und 7 auch schonmal in der Ferienzeit wegen Baumaßnahmen anderenorts in Zwickau für einige Zeit nicht am Hauptbahnhof vorgefahren. Statt dessen übernahm die Linie 10 die Zubringung dorthin.
    Die SVZ hat danach festgestellt, dass die Auslastung auf dieser Linie höher war und zwischen Georgenplatz und Hauptbahnhof gemessen an dieser Strecke die Zustiege und Ausstiege bzw. Umstiege im ähnlichen Zahlenbereich lagen wie mit den beiden Tramlinien auch.
    Mein Gedankengang zu dieser Maßnahme, also nur die 10 zum Hbf. fahren zu lassen, war, dass man wohl seinerzeit Zahlen darüber haben wollte, wie es im Ergebnis ausfallen würde, wenn man die Situation hätte, als würden beide Linien nicht mehr zum Bahnhof fahren müssen, sollen...wie auch immer.
    Allerdings ist in diesem Gedankenspiel nicht die Spange zur Werdauer gedacht, da es diese ja noch nicht gibt.
    Ob diese nach 2023 auch kommt, liegt noch gar nicht Spruchreif vor, denn der Stadtrat kann den bereits dafür vorliegenden Beschluss auch nochmals kippen. Laut dem Artikel der FP sitzen im derzeitigen Rat mehr Gegner der Spange als Befürworter.
    Die Trams wenigstens noch bis 31.12. fahren zu lassen wäre meines Erachtens vielleicht nochmal eine Überlegung wert.
    Wenn sie dann drei Jahre beide nicht mehr fahren, birgt das den Umstand, dass sie gar nicht mehr dort entlang fahren und die Busse deren Takt übernehmen könnten.
    Bedeutet: die Spange käme nicht, Gleise werden so am Bahnhof und für die Spange gespart und damit Geld für künftige Reparaturen und Erneuerungen.
    So würden in Zwickau nur noch die Linien 3 und 4 verbleiben.

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    branderweg
    18.10.2019

    Schade, dass es zu einer Zwangspause kommt und keine Kontinuität in der Tram-Anbindung des Hauptbahnhofes gewährleistet wird. Hoffentlich ist die Zwischenzeit nicht zu lang und nicht doch länger, als derzeit vorgesehen. Meine Befürchtung: die Straßenbahn zum Hauptbahnhof ist dann aus den Augen - aus dem Sinn, und vielleicht dauerhaft verbannt. Nun sollte die Interimszeit unbedingt genutzt werden, beste Anschlussbedingungen am Neumarkt und am Hbf. umzusetzen. So wäre z.B. eine Verschiebung der Bus-10-Haltestellen direkt vor den Bahnhofseingang geboten, um die heutigen Wege abzukürzen. Schließlich ist sie die Buslinie mit dem engsten Takt und den meisten potenziellen Fahrgästen am Bahnhofsvorplatz... Und auch die neuen Plusbusse brauchen eine gute Lösung für mehrere Jahre Bauzeit im Umfeld des Bahnhofs...