Zwei Dörfer im wunderbaren Ausnahmezustand

Zwickau.

Das 800-jährige Bestehen der Dörfer Schlunzig und Wulm ist am Sonntag mit einem großen Festumzug gefeiert worden. Pünktlich um 14 Uhr starteten die Teilnehmer mit ihren bunt geschmückten Wagen von Wulm nach Schlunzig. Die schattigen Plätze waren schnell belegt, unzählige Menschen säumten mit Klappstühlen und Sonnenschirmen die Straßen, wo sie den Höhepunkt des gut durchorganisierten Wochenendes erwarteten. Es waren 47 Bilder von insgesamt 250 Mitwirkenden, die dieses Ereignis anderthalb Jahre lang geplant hatten.

Tradition wurde dabei groß geschrieben: Vom Eiermann bis zum Dorfsheriff, von der Postfrau, der alten Schule bis zum Konsum und Bäcker war alles vertreten. Auch Erinnerungen an die einstige Bimmelbahn durften nicht fehlen. Dabei präsentierten sich die Teilnehmer in originalen Kostümen und teilweise auch mit alten Wagen und Fahrzeugen. Nach knapp zwei Stunden waren alle Beteiligten des Umzuges am Festgelände in Schlunzig angelangt und wurden auch dort von vielen Schaulustigen begrüßt. (nicos)

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1Kommentare
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  • 2
    0
    Tokeah
    09.06.2019

    Und nicht unerwähnt zu lassen ist, dass sogar der Radlersonntag mit im Zug vertreten war. Das war nicht nur eine bekennende Geste, das war schon ein dickes Ausrufezeichen an Herrn Freund, der den diesjährigen Radlersonntag abgeschmettert hat. Abgeschmettert, ja so muss man es wirklich sagen. Denn mit etwas Pfiffigkeit hätten man das durchführen können. Die Organisatoren der Alternative haben mit Mut und Engagement etwas bewegen können. Der Festumzug war grossartig! Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren für ihre grosse Mühe. Es war wirklich Spitze!



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