Zwickauer Hauptbahnhof bleibt zunächst nur Flickwerk

Die Bahn will Problemstellen wie undichte Dächer am Bahnsteig nur noch provisorisch beheben. Der große Umbau soll 2025 kommen.

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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Lesemuffel
    03.03.2020

    Wie man sieht, nimmt die Verkehrswende auch Fahrt auf.

  • 0
    0
    Zeitungss
    03.03.2020

    Richtige Überschrift: Die ganze Bahn ist nur noch Flickwerk, hätte der Bürger auch besser verstanden.

  • 9
    0
    branderweg
    03.03.2020

    Danke für den erhellenden Bericht. So ziemlich alles , was man befürchtet, aber nicht auszusprechen wagt (damit es hoffentlich nicht passiert), ist doch so wahrscheinlich:
    Erstens: es gibt kein gemeinsames Zielkonzept für Bahnhof/Vorplatz/Umfeld über die Zuständigkeitsgrenzen hinweg. Das mit der Bahnreform entstandene zersplitterte Konstrukt Bahn und Bahntöchter sowie Verkehrsverbund, Stadt und weitere Anlieger sind im besten Falle Willens, aber nicht in der Lage, das Gesamtensemble von hohem verkehrlichen und städtebaulichen Wert gemeinsam zu entwickeln. So bastelt jeder an der Optimierung seines "Zimmers" innerhalb einer großartigen "Wohnung", die einen neuen "Schnitt" bräuchte, der die Grundpfeiler und "tragenden Wände" respektiert u n d neue Qualitäten zum gegenseitigen Vorteil aller bringt. Stattdessen Beengtheit hier (Vorplatz) und gähnende Leere (Bahnhofstunnel) da.
    Zweitens: unterlassene Instandhaltung (hier bezogen auf die im Bericht benannten Bahnsteigdächer) schädigt nicht nur das Bauwerk nachhaltig, sie "gestattet" nach Jahren auch die Begründung, das Bauwerk abreißen zu müssen. Dabei gehören diese Anlagen zum Gesamtensemble und stehen unter Denkmalschutz. In erster Linie aber sind sie (im intakten Zustand) ein hochqualitativer Witterungsschutz auf gesamter Bahnsteigbreite und Zuglänge, was heute bei Neubauten Ausnahme- statt Regelfall ist.
    Drittens ein (Winzig-) Beispiel für gegenseitigen Vorteil bei Planen und Bauen. Bahn und Stadt würden profitieren beim Einrichten von Radabstellanlagen in den (heute überdimensionierten) Bahnsteigtunneln, denn dies würde trockene Rad-Unterstände nah am Bahnsteig bieten und die Flächen auf dem Bahnhofsvorplatz entlasten. Heutige Praxis: Bahn "lässt" das die Stadt machen, das Land bezuschusst die Stadt nur auf eigenen Flächen, Stadt verbaut Radbügel an den übrig gebliebenen Ecken des Vorplatzes...
    Fazit: Die Vorhaben an dieser für die Stadt Zwickau so wichtigen Stelle müssen weiter unter dem kritischen und konstruktiven Blick der Stadtgesellschaft (und der Medien) bleiben.