Zwickauer Hobbyflieger reagieren betroffen auf Flugzeugabsturz in der Schweiz

Bei Zwickauer Flugplatzfesten können Rundflüge gebucht werden. Das Team der Ju-Air und der verunfallte Flieger waren bereits mehrfach in der Muldestadt zu Gast. Dieses Foto zeigt eine baugleiche Maschine, die während des 15. Zwickauer Flugplatzfestes abhob.

Zwickau. Nach dem Absturz einer Junkers Ju-52 in den Schweizer Alpen hat der Zwickauer Aero-Club den Hinterbliebenen seine Anteilnahme ausgedrückt. Das Team der Ju-Air war in den vergangenen Jahren regelmäßig in Zwickau zum Flugplatzfest zu Gast, auch der verunfallte Flieger drehte schon seine Runden über der Muldestadt.

Am Samstag war im Schweizer Kanton Graubünden eine Junkers Ju-52 mit 20 Personen an Bord abgestürzt. Es gab keine Überlebenden. Die Absturzursache ist unklar. Ju-Air hat zunächst den Flugbetrieb eingestellt.

Eigentlich wollten die Schweizer erneut zum Zwickauer Flugplatzfest am 25. und 26. August reisen und dort Rundflüge anbieten. Aero-Club-Chef Joachim Lenk hatte seit dem Unglück noch keinen Kontakt zu den Schweizern. "Ich gehe aber davon aus, dass sie wie geplant bei uns fliegen", sagte er der "Freien Presse". (ael)

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