Zwickauer Weihnachtsmarkt hängt noch zwei Tage dran

Erst der Baum, dann die Pyramide - die Stadt drückt bei den Vorbereitungen aufs Tempo. Nicht ohne Grund: In diesem Jahr dauert der Markt länger als sonst.

Zwickau.

Die größte Neuerung sind zwei zusätzliche Tage. An 32 statt wie bisher 30 Tagen lädt in drei Wochen die Zwickauer Weihnacht auf dem Hauptmarkt zum Verweilen ein. Das hat gestern Cheforganisator Matthias Rose von der Kultour Z bekannt gegeben. Rose spricht von einer Rekordzeit. "Das freut die Besucher und die Gastronomen", glaubt er. Der Weihnachtsmarkt findet zwischen dem 22. November und dem 23. Dezember statt, täglich  montags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr, sonntags von 11 bis 20 Uhr. Rund um Haupt- und Kornmarkt sollen 110 Verkaufsstände Besucher mit Speis', Trank und Vorweihnachtlichem versorgen.

Zwickau ist mit den Vorbereitungen für den Markt früh dran. Vorgestern wurde der Weihnachtsbaum aufgestellt, gestern die Pyramide. Genug Anlass für Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), etwas Eigenlob loszuwerden: "Bei der Gestaltung der Weihnachtszeit werden wir zunehmend besser", sagte sie gestern zum Pressegespräch.

Nachdem die Stadt vom Handelsblatt 2014 zum fünftschönsten Weihnachtsmarkt Deutschlands erkoren wurde, wollen die Veranstalter offenbar am bewährten Konzept nur kosmetische Veränderungen durchführen. Eine davon ist der Umzug der Hauptbühne von der rechten auf die linke Seite des Rathauses. Matthias Rose spricht von einer "Wanderbühne". Andere Veränderungen betreffen die Gestaltung einiger weniger Verkaufsstände. Unter anderem soll ein neuer, großer Unterstand hinter dem Schumann-Denkmal stehen.

Das Schloss Osterstein wird wieder nur an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag seine Tore für Weihnachtsmarktbesucher öffnen. Der Startschuss fällt am 25. November. Der Eintrittspreis bleibt bei zwei Euro. Eric Seifert vom Veranstalter Krauss Event kündigt mehr Bewegungsfreiheit an. Zum einen sollen sich Gäste in Zukunft nicht mehr durch die recht enge Eingangsschleuse an der St. Katharinenkirche zwängen müssen - stattdessen öffnet man das vier Meter breite Tor. Zum anderen ist das Innere umgeräumt, sodass eine größere Marktfläche entsteht. 50 Aussteller warten im Schloss auf Besucher.

Was dagegen aus einer anderen lieb gewonnenen Einrichtung wird, musste gestern offen bleiben. Ob es erneut eine Eislaufbahn geben wird, scheint noch unentschieden. "Die Verhandlungen laufen", sagt Eric Seifert. In den nächsten Tagen soll es dazu eine Erklärung geben.


Innenstadthändler wollen Nikolausstiefel für Kinder füllen

Bergparade: Der traditionelle Umzug steht erneut am dritten Adventswochenende auf dem Programm. Am 10. Dezember marschieren die Uniformträger vom Glück-Auf-Center durch die Innenstadt zum Domhof.

Handwerkermarkt: Die Handwerker belegen den Domhof an den ersten beiden Adventswochenenden.

Weihnachtsausstellung: In den Priesterhäusern sind vom 26. November bis zum 8. Januar Puppen und Puppenstuben vom Biedermeier bis ins 20. Jahrhundert zu sehen.

Nikolausstiefel: Kinder bis acht Jahre können in der ersten Woche (21. bis 30. November) Nikolausstiefel in den Arcaden oder der Volksbank an der Schumannstraße abgeben. Die Innenstadthändler befüllen diese und stellen sie am 6. und 7. Dezember zur Abholung bereit. (ael)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...