Zwikkifaxx: Party für fast 25.000 Gäste

Das Gelände um den Schwanenteich war am Samstag vollgepackt mit Aktionen und Attraktionen für die Kinder. Doch nicht nur sie hatten Spaß.

Zwickau .

Benjamin strahlt über das ganze Gesicht. Eben war das Martinshorn so richtig laut auf dem Schwanenteichgelände und darüber hinaus zu hören. Und er sitzt dazu im Fahrerhaus der Feuerwehr. Auch die Plätze im hinteren Teil des Fahrzeuges sind immer wieder schnell belegt - ein ständiges Ein- und Aussteigen. Ob Benjamin wohl später einmal Feuerwehrmann werden möchte? "Das weiß ich noch nicht, aber das hier ist total spannend!", sagt der Zweitklässler mit sehr viel Überzeugung.

Nicht nur die Feuerwehr war am Samstag begehrter Anlaufpunkt beim Zwikkifaxx. Zum neunten Mal gab es die große Familienparty am Schwanenteich, dieses Mal nicht am zweiten, sondern bereits am ersten Samstag im September. Es ist das größte Kinderfest in Westsachsen, auf das sich viele Kinder und Eltern schon lange vorher freuen. Jedes Jahr hoffen die Veranstalter auf schönes Wetter, einmal war die Party wegen starken Regens sogar schon abgesagt worden. In diesem Jahr zeigte sich die Sonne zwar nur sehr selten, doch davon und von den etwas kühleren Temperaturen nach wochenlanger Hitze ließen sich Eltern und Großeltern mit ihren Sprösslingen nicht von der Familienparty abhalten. Zwischen 23.000 und 25.000 und damit so viele wie im vergangenen Jahr waren nach Schätzungen der Veranstalter gekommen.

Viele zum Nachahmen anregende Angebote zeigten, was Familien vielleicht auch über das Jahr hinweg miteinander anstellen und erleben können. Für die Leseratten gab es die kleine Lesemeile des Kinderbuchverlags "Muck". Sehr umlagert war ein Fahrzeugparcours mit Fahrzeugen und Spielen aus Holz vom "Holzwurm". Auf der Langen Wiese, wo sich unter anderem das Rettungswesen präsentierte, hielten sich Erwachsene und Kinder wie in den Vorjahren recht lange auf. Fast so viel Gedränge wie bei der Feuerwehr gab es bei den großen Entsorgungsfahrzeugen. "Cool", sagte der fünfjährige Albert Schneider aus Zwickau. Am Quiz bei den "Müllmännern" wollte er sich jedoch nicht beteiligen. Seine Eltern und Großeltern bekamen aber noch einige Tipps, wie sie Abfall künftig vermeiden oder noch besser trennen können. Dass Kampfkunst nicht nur Sport und Körperbeherrschung ist, zeigte Jens Juraschka wenige Meter weiter. Die Kindern lernten dabei spielerisch, wie man Angreifer gezielt abwehren kann.

Großes Gedränge gab es am Samstag auf den Parkplätzen in der Nähe des Schwanenteichs. Neuankömmlinge mussten oft lange auf einen Stellplatz warten. "Dieses Mal gab es keine klassischen Stoßzeiten wie sonst, es lief von früh an gut", sagte Projektleiterin Karin Berg. Am Ende des Tages schickten die Kinder ihre Wünsche mit Luftballons in den Himmel. Sie hatten diese tagsüber auf Zettel geschrieben oder gemalt. 900 Luftballons stiegen in den Abendhimmel - so viele, wie die Stadt Zwickau an Jahren zählt.

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