Unfassbar, unglaublich, unbegreiflich: Das deutsche Team hat gegen Brasilien
mit 7:1 gewonnen. Chemnitzer berichten, wie sie das Spiel gesehen haben.

„Ich habe zuhause geguckt. Nach dem ersten Tor war ich im Keller, um Wein zu holen. Als ich zurückkam, stand es 4:0. So was habe ich noch nie erlebt.“
Detlef Nonnen, Kaufmännischer
Geschäftsführer „Eins - Energie in Sachsen“

„Die erste halbe Stunde war irreal. Das Spiel habe ich beim Essen mit der Bildungsministerin, später im Auto und zuletzt daheim am Fernseher verfolgt.“
Prof. Arnold van Zyl, Rektor Technische
Universität Chemnitz

„Ich war abends dienstlich unterwegs, kam beim 4:0 nach Hause. Ich musste die Brille aufsetzen, weil ich das Ergebnis nicht glauben konnte.“
Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin
Bild: Hendrik Schmidt/Archiv
„Beim 5:0 habe ich überlegt, ob es nicht eine Regelung zum Aufgeben wie beim Schach geben sollte. Deutschland war das bessere Brasilien.“
Christoph Dittrich, Generalintendant Theater Chemnitz
Bild: Wuschanski/Theater
„Ich habe mit Freunden geschaut. Wir wollten bei jedem Tor anstoßen, aber dann sind wir mit dem Ausschenken gar nicht mehr nachgekommen.“
Andreas Gersdorf, Schulleiter des
Andrégymnasiums

„Ich freue mich für Deutschland und für Löw, aber welch Demütigung! Entschuldigung, dass wir euch so runtergemacht haben.“
Nancy Gibson, Leiterin Städtische Musikschule
Bild: Archiv
„Ich habe mit meinem Freund geguckt. Meinem kleinen Sohn habe ich das Ergebnis heute erzählt. Wir staunen noch immer.“
Peggy Wild mit Sohn Jason (8)
Bild: Claudia Kummetat
„Das Spiel war erheiternd, weil es so unglaublich war. Es kippte ins Slapstickartige und wurde zu einer Unterhaltungsgala.“
Jan Kummer, Künstler
Bild: Andreas Truxa/Archiv
„Ich habe das Spiel mit einem Cuba Libre und einer Zigarre geschaut. Die Freude ist aber in Mitleid für die Brasilianer gekippt.“
André Donath, Gastronom
Bild: Donath
„So hatte ich mir das nicht gedacht. Das ist ja ein Kreisliga-Ergebnis. Mein Tipp war 1:0 für Brasilien. Da hab’ ich Prügel bezogen.“
Andrea Riedel, Geschäftsführerin
Industriemuseum

„Nach dem dritten Tor war mir klar, es klappt. Meine Frau ist in Schockstarre verfallen. Ihr Land hat die Schmach nicht verdient.“
Markus Kupfer, Orthopäde, Ehemann von Cristina Kupfer
Bild: Andreas Seidel
„Es hat so weh getan. Ich bin traurig, aber stolz auf unser Team. Da hätten die Deutschen noch sieben Tore schießen können.“
Cristina Kupfer, Brasilianerin
Bild: Andreas Seidel
„Ich habe mit 2000 Fans auf dem Neumarkt geguckt und bin immer noch fassungslos. Das Spiel kann man nicht kommentieren.“
Sven Hertwig, Veranstalter Public Viewing auf dem Neumarkt
Bild: Archiv
„Ich war bei einem Weiberabend. Das Spiel war so unreal, wir sind mit dem Tore zählen gar nicht mehr hinterher gekommen.“
Lisa-Marie Mai, Abiturientin
Bild: Claudia Kummetat
„Ich habe zuhause geguckt. Und ich saß da, den Mund offen, und dachte: Mensch, das gibt’s doch nicht. Einfach Wahnsinn!“
Uwe Reißmann, Leiter der Polizei-
direktion Chemnitz














