Bei Tiefbauarbeiten auf einem Bahngelände im Bereich der August-Bebel-Straße in Chemnitz nahe der Bahnbrücke ist eine etwa 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden worden.

Bei Tiefbauarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs an der August-Bebel-Straße nahe der Sachsenallee in Chemnitz ist am Montagvormittag eine Fliegerbombe gefunden worden.
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Nach Polizeiinformationen handelt es sich um eine amerikanische 250 Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in 2,50 Metern Tiefe bei Probebohrungen entdeckt wurde.
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Bombenentschärfer Thomas Lange zeigt die Zünder.
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Die Bombe wurde gegen 23.30 Uhr entschärft.
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2500 Anwohner mussten evakuiert werden.

Nach der Entdeckung des Sprengkörpers waren am Montagabend weite Teile des nördlichen Stadtzentrums lahm gelegt.
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Zur Bombe: Sie ist etwa fünf Zentner schwer, etwa 1,50 Meter lang und hat einen Durchmesser von 30 Zentimetern. Sie hat einen Heck- und einen Frontzünder. Gefunden wurde sie in einem ausgewiesenen Sondierungsfeld, in dem mittels Sonden nach Sprengkörpern gesucht wurde, weil der Bereich später eventuell bebaut werden soll.
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Bei Luftangriffen auf Chemnitz während des Zweiten Weltkrieges waren in der Chemnitzer Innenstadt etwa 80 Prozent der Gebäude zerstört worden. Dabei kamen etwa 3600 bis 4000 Menschen ums Leben. Die heftigsten Zerstörungen gab es bei Angriffen in der Nacht vom 5. auf den 6. März 1945.
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Es folgen weitere Bilder vom Fundort.
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