Am Chemnitzer Johannisplatz stieß am Donnerstagvormittag ein Auto mit einer Straßenbahn zusammen.Foto: Uwe Mann
Erneuter Straßenbahnunfall in Chemnitz
Tram und Auto beschädigt - Verkehrsbehinderungen am Johannisplatz
Chemnitz. Im Stadtzentrum ist es am Donnerstagvormittag erneut zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Auto gekommen. Nach ersten Informationen wurden bei dem Unfall am Johannisplatz gegen 10 Uhr beide Fahrzeuge beschädigt. Ob Personen zu Schaden kamen, blieb zunächst unklar. Die Ausfahrt aus dem Johannisplatz war bis gegen 11 Uhr blockiert, der Verkehr rund um die Unfallstelle auf der Bahnhofstraße staute sich. Der betroffene Pkw musste abgeschleppt werden.
Erst am Dienstagabend waren bei einer Kollision zwischen einer Straßenbahn und einem Auto an der Kreuzung Lutherstraße/Bernsdorfer Straße sechs Personen verletzt worden, drei davon schwer. Die Stadtverwaltung reagierte noch am Mittwoch und nahm die Ampelanlage auf Antrag der CVAG statt wie bisher nur bis 21 Uhr künftig bis Mitternacht in Betrieb. (fp)


08:12 Uhr
kajakaja: Hat auf der Zwickauer nicht die die Straßenbahn immer "grün" ? Und wurde das nicht mit alter Technik umgesetzt? Also vor den Umbauarbeiten am Gleisbett? Ich glaube mir war so.
11:42 Uhr
PeKa: Die von Synonym beschriebene Vorrangschaltung für Busse und Straßenbahnen gibt es in Dresden schon seit den Neunzigern. Chemnitz könnte dieses moderne System auch haben, wenn die Stadt damals bereit gewesen wäre, es zu installieren. Sie hat es damals abgelehnt. Ich erinnere mich noch an heftige Diskussionen zu diesem Thema. Außerdem war in den Neunzigern für so etwas noch genug Geld da. Daran sieht man einmal mehr, dass sich jede Rückständigkeit im Denken bitter rächt.
01:13 Uhr
Jothade: Synonym hats noch besser erklärt. Danke
21:51 Uhr
Jothade: Für seinen Vergleich mit Äpfeln und Birnen hat kaja auf Nüsse zurückgegriffen! Ein Thema, welches in DIESEM Fall absolut keine Rolle spielte.
Genau deshalb meine "Aufklärung".
Die Ausdehnung auf die "Hardware" war deshalb erforderlich, weil dievon kaja erwähnten "grünen Wellen" nicht so unproblematisch einzurichten gehen, wie er es sich denkt. Die betreffenden Lichtsignalanlagen sind "uralt" und nicht mit der aktuellen LED-Beleuchtung kompatibel.
20:55 Uhr
Synonym: Bitte nochmal nachdenken: eine grüne Welle ist für die Mitarbeiter in der Stadt kein Problem. Das würde selbst mit mechanischen Geräten funktionieren.
Die Diskussion über die hohen Anschaffungskosten in Verbindung mit der Ampelschaltung war nur im Rahmen der ÖPNV-Beschleunigung geführt worden. Denn da sind neben den Ampeln auch die Bahnen und Busse mit Funkern und die Gleise mit Kontakten auszurüsten, damit die Ampeln erkennen, wann ein Bus kommt, um dann auch Grün zu schalten.
"Es fehlt dem Windows 7 also nicht nur ein Software-Update, sondern auch ein Scanner, welcher halt extrem teuer ist"