Zeremonie läutet neue Etappe bei Depotbau ein
Crottendorfer legen Grundstein für modernes Feuerwehrdomizil - Wunsch: Einweihung zum Jubiläum im Juli 2011
Crottendorf. Crottendorf. Die einstige Wiese an der Crottendorfer Glashüttenstraße ist nicht wiederzuerkennen. Nachdem dort das Fundament für die Fahrzeughalle und den Sozialtrakt des neuen Feuerwehrdepots in den vergangenen Tagen fertig gestellt worden ist, wurde am Freitag der Grundstein für den Millionenbau gelegt. Eingeweiht werden soll der Komplex am ersten Juli-Wochenende 2011. Dann feiert die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Crottendorf ihr 135-jähriges Bestehen.
Sowohl deren Leiter Uwe Markert als auch Bürgermeister Bernd Reinhold (parteilos) erinnerten an den schwierigen Weg, bis der Depotneubau feststand. Er war vor allem durch Auflagen der Unfallkasse Sachsen erforderlich, die zum Beispiel die zu engen Abstände zwischen Umkleiden und Fahrzeugen am alten Standort kritisiert hatte. Zudem hätten Tore und Fußboden erneuert werden müssen. Da eine Modernisierung des alten Objekts neben dem Rathaus aufgrund seiner baulichen Struktur aber nur begrenzt möglich gewesen wäre, entschied sich der Gemeinderat für einen Neubau. Bei der Finanzierung des mit rund 1,37 Millionen Euro veranschlagten Projekts kann die Kommune auf 970.000 Euro Fördergeld zurückgreifen. Zudem gelang es ihr, ein geeignetes Grundstück zu erwerben. "Ein solches zu finden, war nicht einfach. Wir müssen ja in vier Minuten Fahrzeit 90 Prozent des Ortsgebiets erreichen", erklärte der Wehrleiter.
Im Beisein vieler Gäste wie Vertretern von Unternehmen, benachbarten Wehren und Kreisbrandmeister Gerhard Lippold wurde der Grundstein mit einer gefüllten Hülse versehen. Neben Fotografien der FFW Crottendorf und ihrer Jugendfeuerwehr enthält diese beispielsweise auch eine Ausgabe der "Freien Presse", Kleingeld und einen "Crottendorfer Anzeiger". Bürgermeister Reinhold wünschte der Wehr und dem Ort vor allem, dass weiterhin viele Kameraden ehrenamtlich ihren Dienst tun. "Denn ein wunderschönes Depot nützt nichts, wenn kein Auto rausfährt", sagte er. Derzeit gehören der Crottendorfer Vereinigung 46 Mitglieder an, davon 35 aktive. Hinzu kommen 13Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr.


