Ob ein Fahrzeug, das versehentlich über diesen Absatz gelenkt wird, ohne Schaden davonkommt, bleibt fraglich.
Foto: Torsten Schilling
Riesendelle soll schnell verschwinden
Krisensitzung im Zschopauer Rathaus: Notreparatur an Einmündung Garten-/Rudolf-Breitscheid-Straße vereinbart
Zschopau. Zschopau. Ende März wird es eine Lösung für die gefährlichen Schlaglöcher an der Einmündung Garten-/Rudolf-Breitscheid-Straße in Zschopau geben. Das ist das wichtigste Ergebnis einer Krisensitzung im Rathaus, zu der Oberbürgermeister Klaus Baumann (CDU) Vertreter von Straßenbau- und Landratsamt eingeladen hatte.
Schon im vergangenen Jahr sorgte die Riesendelle - dabei handelt es sich um eine Aufpflasterung über einen Trinkwasserschacht - für einen Aufschrei der Empörung. Während ortskundige Kraftfahrer einen großen Bogen um die Gefahrenstelle machen, fürchten andere beim Durchfahren um das Heil ihres Autos. "Wir sind deswegen schon massiv beschimpft worden, obwohl die Stadt für die Staatsstraße gar nicht zuständig ist", so Baumann. Im Vorfeld der Sitzung hatte er angedroht, den Abschnitt zu sperren, falls sich am augenblicklichen Zustand nicht kurzfristig etwas ändert. Indes sei er mit einem guten Bauchgefühl aus der Beratung gegangen, "wenngleich wir uns alle einige waren, dass der Freistaat viel zu wenig Geld für Neubau und Unterhaltung von Straßen zur Verfügung stellt".
Besagte Löcher im Einmündungsbereich werden zunächst notdürftig mit Heißmischgut ausgebessert, bevor im April an einer dauerhaften Lösung gearbeitet wird, die mindestens fünf Jahre halten soll. Während der Sanierung rechnet Baumann mit einer zweiwöchigen Sperrung.
Allerdings sind auch andere Teile der Staatsstraße im Ort mit Löchern durchwachsen. Große Schäden weist etwa die Waldkirchener Straße auf. Im Straßenbauamt Plauen habe man sich zum Ziel gesetzt, den Straßenzug innerhalb der nächsten fünf Jahre auszubauen. Die im Augenblick noch beim Straßenbauamt Chemnitz liegenden Planungsunterlagen sollen noch dieses Jahr an die Plauener Behörde übergeben werden. "Ich habe darum gebeten, dass wir uns dann noch einmal zusammensetzen, um die Kosten zu minimieren", sagt Baumann. Dabei denkt er beispielsweise an den seiner Ansicht nach überdimensioniert geplanten Kreisverkehr an der Schnittstelle Waldkirchener/Heckert-Straße. Doch zunächst soll die Fahrbahn im Rahmen der regulären Winterflickung repariert werden.
Möglicherweise können auch Krumhermersdorfs Einwohner erst einmal aufatmen. Baumann zufolge will das Straßenbauamt ein 500 Meter langes Teilstück der maroden Ortsdurchfahrt mit einer neuen Methode reparieren. Bei dieser Oberflächenbehandlung werde die Fahrbahn auf der ganzen Breite mit einer dünnen Asphaltschicht versehen.


