Dieser Laster geriet am Montagmittag zwischen Erdmannsdorf und Chemnitz vermutlich wegen eines technischen Defekts in Brand.
Foto: Toni Söll
Fahrerhaus eines Müllkippers brennt aus
Straße zwischen Erdmannsdorf und Chemnitz mehrere Stunden gesperrt
Erdmannsdorf. Zu einem nicht alltäglichen Einsatz sind am Montagmittag die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren aus Augustusburg, Erdmannsdorf und Hennersdorf ausgerückt. Gegen 11.20 Uhr waren die drei Ortsfeuerwehren alarmiert worden, dass auf der Staatsstraße 236 etwa 300 Meter nach dem Ortsausgang Erdmannsdorf ein Richtung Chemnitz fahrender Mercedes-Lastkraftwagen in Brand geraten ist.
Das Feuer konnte zwar schnell gelöscht, das Ausbrennen des Fahrerhauses jedoch nicht mehr verhindert werden. Der 50-jährige Fahrer des mit Pappe beladenen Lkw kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Auslöser des Brandes war vermutlich ein technischer Defekt, teilte die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge am Nachmittag mit. Zum entstanden Sachschaden an dem Fahrzeug wurden keine Angaben gemacht.
Die Straße zwischen Erdmannsdorf und Chemnitz war wegen des Vorfalls für mehrere Stunden dicht. Zur Bergung des Lasters und zur Prüfung des Straßenbelags dauerte die Sperrung am Nachmittag noch an. Autofahrer mussten Umwege übers Sternmühlental beziehungsweise über Euba in Kauf nehmen.
Die drei Ortsfeuerwehren waren mit insgesamt vier Löschfahrzeugen und 14 Rettungskräften im Einsatz. Die Gefahr, dass sich das Feuer vom Fahrerhaus des Lkw auf die Ladefläche beziehungsweise den angrenzenden Wald hätte ausbreiten können, habe nicht bestanden, teilte die Feuerwehr mit. (hd)


