Ein Burgtheater für die sagenhafte Ruine
Mit Mittelalterspektakel, Oldieparty, Höhenrettung und mehr will der Förderverein Frauenstein die imposante Burgruine ins rechte Licht rücken
Frauenstein. Frauenstein. Sein erstes großes Ziel hat der noch junge Förderverein Burg Frauenstein schon erreicht: Die imposante Ruine ist weiterhin in öffentlicher Hand. Damit das auch künftig so bleibt, wollen die Vereinsmitglieder die dem Freistaat gehörende Immobilie 2010 noch intensiver ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Mit einem vielseitigen Jahresprogramm machen sich die 28 Vereinsmitglieder, die aus dem gesamten Frauensteiner Stadtgebiet sowie umliegenden Orten kommen, dafür stark.
"Wir möchten beweisen, dass die Burgruine in guter Hand ist", umreißt Vereinsvorsitzender Steffen Göhler das Anliegen. Beweisen will das die Gruppe, die sich im August zusammenfand, unter anderem mit dem anspruchsvollen Vorhaben, ein Burgtheater zu gründen. Den Hut dafür setzt sich der Schauspieler Thomas Meyer auf, der bereits konkrete Vorstellungen hat: "Wir suchen Interessenten, die als Laienschauspieler in diesem Burgtheater mitmachen wollen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind willkommen, damit wir auch generationsübergreifend Theater spielen können." (Telefon 037327 83239)
Thomas Meyer möchte die Burg in den Mittelpunkt der Sagenwelt des Erzgebirges stellen und dabei beispielsweise Geschichten um den Bergbau und Frauenstein sowie historisch belegte Sagen einem möglichst großen Publikum bekannt machen. Unterstützung erhält der Schauspieler durch das Archiv des Silbermannmuseums.


