Die große weite Welt ist inzwischen das Zuhause des in Brand-Erbisdorf aufgewachsenen André Tanneberger, besser bekannt als ATB.
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"Freiberg ist wichtiger als Berlin - das ist wirklich so"
DJ André Tanneberger alias ATB legt am Samstag in seinem Geburtsort auf
Freiberg. Freiberg. 300 Meter vom Freiberger "Tivoli" entfernt, in der damaligen Kinderklinik, hat André Tanneberger vor ziemlich genau 37 Jahren das Licht der Welt erblickt. Am Samstagabend kehrt er als weltbekannter DJ mit dem Künstlernamen ATB in seinen Geburtsort zurück, legt im "Tivoli" auf. Thomas Reibetanz hat sich mit dem Dance- und Trance-DJ und Musikproduzenten unterhalten.
Freie Presse: Deine Welttournee hat Anfang Februar begonnen, Du kommst gerade aus Las Vegas, fliegst am 12. März nach Bahrain. Wie passt da Freiberg dazwischen?
André Tanneberger: Aus mehreren Gründen perfekt. Zum einen mache ich keinen Unterschied, in welcher Stadt oder in welchem Klub ich auflege. Da ist es egal, ob Großstadt in den USA oder Kleinstadt in Sachsen. Zum anderen war es schon lange ein Wunsch von mir, in Freiberg aufzutreten.
Freie Presse: Bisher hat das nie geklappt? Immerhin bist Du jetzt schon 17 Jahre lang im Geschäft.
Tanneberger: In den Anfangsjahren habe ich mal in Freiberg gespielt. Damals noch mit dem Dance-Projekt Sequential One. Aber ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern. Seitdem hat es entweder bei mir oder beim "Tivoli" terminlich nicht hingehauen.
Freie Presse: Aber am Samstag klappt es. Ein besonderes Konzert für Dich?
Tanneberger: Auf jeden Fall. Ich freue mich auf dieses Konzert. Nein, ich bin sogar richtig aufgeregt. In meiner Geburtsstadt zu spielen, das ist etwas ganz Besonderes. Freiberg ist wichtiger als Berlin - das ist wirklich so. Ich hätte am Samstag woanders spielen können. Aber das wollte ich nicht.
Freie Presse: Was erwartet die Gäste am Samstagabend im "Tivoli"? Gibt es ein besonderes Heimatprogramm?
Tanneberger: Jeder Abend ist besonders. Ich versuche immer, mich auf das Publikum einzustellen. Die Musik, bei der die Leute richtig mitgehen, entwickelt sich erst im Laufe des Abends. Wie das in Freiberg wird, kann ich nicht ahnen. Aber ich hoffe, es wird besonders.


