Perzebachzwerge "Kaffeetafel" bei den Perzebachzwergen. Gemeinsam mit Praktikantin Sandra Liebscher (im Hintergrund Leiterin Ines Opitz) freuen sich die Kinder über ihren neuen Kindergarten. Dank der neuen Heizung wird es jetzt auch in der "Ritterburg" im ersten Stock schön warm.

Foto: Eckardt Mildner

Große Augen bei den Perzebachzwergen

Langhennersdorfer Kindergarten präsentiert sich wie neu

Langhennersdorf. Frühling und Sommer auf einmal sind mit den 32 Perzebachzwergen in die Langhennersdorfer Kindertagesstätte eingezogen. Fünf Monate lang war sie für rund 120.000 Euro, davon rund 96.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II, energetisch saniert worden. Die Mädchen und Jungen hatten derweil im alten Rathaus des Ortes ihr Domizil.

Jetzt strahlt das Innere des 1953 als Erntekindergarten eingeweihten Hauses in den freundlichsten Farben: lindgrün und himmelblau das Treppenhaus, orange und sonnengelb die Zimmer. "Am liebsten hätte ich nach dem Umzug hier mein Bett aufgeschlagen", schwärmt die Leiterin Ines Opitz. Fast nur die äußere Hülle sei geblieben. "Fenster, Türen, Fußböden, Heizung, Treppe", zählt sie auf, was alles neu ist. Einige Wände seien gefallen, damit die Steppkes mehr Platz haben. "Und was nicht mit drin war im Plan, haben die Eltern gemacht", ist der Oberwichtel der "Perzebachzwerge" stolz auf die Mütter und Väter, die fast ausnahmslos schon beim Auszug kräftig mit anpackten und erst recht beim Wiedereinzug am vergangenen Wochenende.

"Haben wir doch gern gemacht", sagt Yvonne Birkner, als sie am Freitagfrüh ihre beiden Jungs Tim und Toby in die Einrichtung brachte. Gemeinsam mit Ines Opitz und Praktikantin Sandra Liebscher hat sie die Wände der Sanitärräume in ein Unterwasser-Zauberreich verwandelt. Während im Erdgeschoss Nemo durchs Meer schwimmt, lächelt eine Etage höher Meerjungfrau Arielle über den kleinen Waschbecken. Und im Eingangsbereich hat der Langhennersdorfer Maler im Ruhestand Klaus Gläser ein lustiges Zwergendorf an die Wand gezaubert. Doch auch auf den anderen Wänden können die Kinder überall etwas Neues entdecken: Marienkäfer, Wolken, eine Sonne, eine große Standuhr mit dem Märchenzicklein drin, die Zinnen einer Burg. "Die Kinder waren hin und weg als sie das alles zum ersten Mal sahen", sagt die Leiterin.

 
erschienen am 05.03.2010 ( Von Gudrun Frohmader )
 
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