Auf gut gespurte Loipen im Saydaer Skiareal konnten auch die Teilnehmer an den Wettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" im Januar vertrauen.
Foto: Eckardt Mildner
Mit Experiment voll in der Spur
Neuer Betreuer der Saydaer Ski-Loipen erhält gute Noten
Sayda.
Sayda. Voll in der Spur. So könnte man das Ergebnis eines winterlichen Experiments in Sayda überschreiben. Per Stadtratsbeschluss war im November die Betreuung der Loipen erstmals in die Hände des Saydaers Kay Walther und seiner Firma Snow Equipment gelegt worden.
Vordem hatte es immer wieder Kritik am Zustand der Langlaufstrecken gegeben, die bis dahin vom städtischen Bauhof und vielen freiwilligen Helfern, vor allem vom Sportverein, gewissermaßen im Nebenamt betreut wurden. Das führte oftmals zum Interessenkonflikt mit deren anderen Aufgaben.
"Es gab trotz anfänglicher leichter Probleme nur positive Meinungen", sagt Martina Meyer vom Saydaer Fremdenverkehrsamt. Die Skifahrer, so ihre Erfahrung, waren sehr zufrieden mit den Loipen. Das bestätigt Matthias Neubert, Chef des SSV 1863 Sayda: "Es hat wirklich gut geklappt. Von unserem Sportverein gibt es keinerlei Kritik."
Auch der Abteilungsleiter Wintersport, Sven Kaltofen, ist zufrieden: "Es war immer gespurt, wenn Schnee da war. Zu unseren Wettkämpfen hatten wir gute Bedingungen, und auch die touristischen Loipen waren in Ordnung."
Dieses Lob freut natürlich Kay Walther, dessen Mitarbeiter am Wochenende und heute Früh wieder mit dem Pistenbully in die Spur gingen und das noch so lange tun werden, wie der Winter zum Skifahren lockt. "Weil nicht mehr so viele Skifahrer unterwegs sind, spuren wir momentan nur die Wettkampfloipen", sagt er.
Wegen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses habe man in der zurückliegenden schneereichen Zeit nur in den Winterferien auch die Woche über gespurt, ansonsten lediglich Freitag, Sonnabend und Sonntag. Rund 10.000 bis 15.000 Euro kommen trotzdem auch so noch alles in allem an Kosten für den Einsatz des Pistenbullys zusammen, hat Kay Walther ausgerechnet.


