Frauke Tautorus mit ihren zwei Lieblingen: Der Oboe und dem Klavier, an dem sie auch übt.
Foto: Thomas Reibetanz
Mit Spaß und Leidenschaft zur Traumnote
Frauke Tautorus aus Freiberg siegt mit Maximalpunktzahl von 25 Punkten beim Landesfinale "Jugend musiziert"
Freiberg. Freiberg. Universitätsstadt, Silberstadt, Sportstadt - nun scheint Freiberg auch noch das Prädikat Musikstadt zu erhalten. Beim diesjährigen Landesfinale "Jugend musiziert" in Chemnitz am vergangenen Wochenende wurde nämlich nur viermal die Höchstpunktzahl von 25 Punkten vergeben - zweimal waren Nachwuchsmusiker aus Freiberg maßgeblich daran beteiligt.
Zum einen ist es das Gitarrenduo Johanna und Albrecht Bunk. Die Geschwister werden von ihrer Mutter Martina unterrichtet und konnten im sachsenweiten Vergleich die maximale Punktzahl erreichen. Zudem konnte Frauke Tautorus aus Freiberg die Traumnote von 25 Zählern erreichen. Auf der Oboe überzeugte die 15-Jährige gemeinsam mit ihrer Partnerin Else Scheidig aus Radebeul die Juroren nicht nur - die Beiden machten die Experten regelrecht sprachlos.
"Glück gehört dazu"
"Sie haben gemeint: ,Was sollen wir dazu noch sagen?'", erzählt Frauke mit einer sympathischen Mischung aus Stolz und Bescheidenheit. "Es hat einfach riesig Spaß gemacht, wieder im Landesfinale zu stehen, und ein bisschen Glück gehört zu dieser tollen Wertung natürlich auch." Und sie denkt sofort an Else Scheidig, die sie am Klavier nicht nur begleitet hat, sondern mit der sie ein musikalisches Duo bildete.
"Ohne sie hätte ich das nicht geschafft", betont Frauke Tautorus. Was logisch erscheint, denn gewertet wurde vor allem das Zusammenspiel zwischen Klavier und Holzblasinstrument. Beide Musikerinnen mussten perfekt harmonieren. An diesem Tag hat das annähernd geklappt, wie Frauke findet: "Perfekt war es noch nicht, aber schon sehr gut. Es hat viel funktioniert an diesem Tag."


