Pflasterarbeiten am Bolzplatz Am Dienstag war Steffen Burgmeister, Mitarbeiter der Josef Saule GmbH in Dresden, mit Pflasterarbeiten am Bolzplatz beschäftigt.

Foto: Eckardt Mildner

Neuer Bolzplatz wird früher fertig

Das Außengelände der Grundschule Großschirma entwickelt sich zu einem Schmuckstück

Grossschirma. Der marode Bolzplatz an der Friedrich-Kaden-Schule in Großschirma ist schon jetzt kaum noch wiederzuerkennen. Vor allem im Freizeitbereich fallen das große Klettergerüst und die Rutsche sofort ins Auge. Auch der vor kurzem errichtete Freisitz mit Überdachung ist ein Hingucker. Noch machen sich allerdings Pflasterarbeiten erforderlich. Außerdem fehlt zudem der Zaun entlang der Einfahrt zur Turnhalle.

"Wir liegen in den letzten Zügen", sagt Uwe Pitzler vom gleichnamigen Ingenieurbüro für Bauwesen in Brand-Erbisdorf. "Wir werden sogar früher fertig." Er rechnet schon Ende August mit der offiziellen Einweihung des erneuerten Spiel- und Bolzplatzes. "Das Wetter hat einfach gut mitgespielt", begründet der Planer. Außerdem hätten die beiden an der Erneuerung des Platzes beteiligten Firmen, Josef Saule Dresden und Zatinu Außenanlagen Freiberg, gut mitgezogen.

Dabei hatten die Stadträte erst am 23. Mai grünes Licht für dieses Bauvorhaben gegeben. Gern hätte Stadtoberhaupt Volkmar Schreiter (FDP) bereits zur feierlichen Einweihung der neuen Grundschule Ende Mai auch dieses Areal mit eingeweiht. Doch er hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass dieser Teil des Schulgeländes, das auch von der Öffentlichkeit genutzt werden darf und sich sogar als ein Treffpunkt für Jung und Alt etablieren soll, später an der Reihe sei. Somit stehe der Spielplatz nicht nur den Hort- und Schulkindern zur Verfügung.

Fast 115.000 Euro hat die Sanierung des Bolzplatzes gekostet. Geld, das nach Darstellung von Schreiter gut angelegt ist, denn das Gelände hatte vor allem bei Starkregen erhebliche Probleme. Dem Bauüberwacher zufolge konnte das Wasser zum Teil überhaupt nicht ablaufen. Daher musste der Platz an der Oberfläche komplett saniert werden.

Ballfangnetz aufgebaut

Und auch die Sicherheit spielt laut Pitzler bei diesem Bauvorhaben eine besondere Rolle. "Wir müssen aufpassen, dass die Kinder nicht auf die Straße und dort vielleicht in ein Fahrzeug rennen", begründet Pitzler die umfangreichen Umzäunungen. So ist allein der Bolzplatz dreiseitig mit einem 4,60 Meter hohen Ballfangnetz gesichert. Kosten: 20.000 Euro. "Damit können die Bälle nicht zu benachbarten Garagen und auf die Straße rollen", erklärt der Planer. Außerdem ist noch ein Zaun um das gesamte Gelände vorgesehen.

Den rund 120 Schülern stehen in der Schule neben sechs Klassenzimmern ein Speisesaal, ein Werkraum und ein Computerkabinett zur Verfügung. Beheizt wird die Lehreinrichtung, in der auch die städtische Bücherei untergebracht ist, über eine Erdwärmeanlage.

 
erschienen am 02.08.2011 ( Von Jochen Walther )
 
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