Eine Geburtstagstorte mit vier Kerzen gab es am Dienstag von der "Freien Presse" für die ewige Baustelle in Mittweida. Der Oberbürgermeister befürchtet, dass dieser Notfußweg an der Burgstädter Straße auch seinen fünften Geburtstag noch erleben dürfte.
Foto: Falk Bernhardt
Bereits die vierte Kerze für ewige Baustelle in Mittweida
Für Notfußweg an Burgstädter Straße ist keine Lösung in Sicht
Mittweida. Mittweida. In jedem Jahr zündet "Freie Presse" eine Kerze für die ewige Baustelle in Mittweida an. Am Dienstag brannte schon die vierte, denn der Notfußweg und die damit verbundene Einengung der Burgstädter Straße - zwischen Heinrich-Heine-Straße und Ortsgrenze Altmittweida - "feierte" seinen vierten Geburtstag. "Und es könnte eventuell sogar die fünfte Kerze bereitgehalten werden", befürchtet OB Matthias Damm (CDU). Denn er glaubt nicht, dass sich in absehbarer Zeit dort eine Lösung anbahnt.
"Das Straßenbauamt ist dafür zuständig und sagt, dass es noch Jahre dauern kann. Denn dieser Bereich hat halt nicht oberste Priorität. Das Ganze ist ärgerlich, aber ich teile durchaus diese Auffassung", gibt Damm offen zu. Schließlich spiele das in der Diskussion mit Bürgern keine große Rolle. Die Situation sei daher beherrschbar. Damm: "Das Hauptproblem ist die marode Stützmauer. Deswegen musste der Fußweg wegen der Belastung durch Lastwagen in Richtung Straße herausgerückt werden." Das Bauvorhaben insgesamt habe jedoch einen Knackpunkt, denn diese Straße werde als Umleitung gebraucht, wenn die Hainichener Straße gebaut wird. Und diese Arbeiten wiederum könnten im April oder Mai losgehen. "Während dieser Zeit können wir dann an der Burgstädter Straße nichts machen", sagt der OB. Auch müsse man das im Zusammenhang mit dem Bau eines Kreisverkehrs an der Heinrich-Heine-Straße sehen. Sollte irgendwann doch dieser Bereich an der Burgstädter Straße gebaut werden, dann ist vorgesehen, den Fußweg so weit hinauszusetzen, dass er über dem Bach entlangführt, um die nötige Straßenbreite zu bekommen. "Ich denke schon, dass zurzeit andere Bereiche im Stadtgebiet wichtiger sind", kann sich Damm noch etwas gedulden. "Freie Presse" hält also die fünfte Kerze schon bereit.


