Nichts mehr zu retten: Das Gartenhäuschen in der Anlage Fröhne in Altgeringswalde brannte am Samstag vollständig nieder. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.
Foto: Marion Gründler
Bungalow-Feuer: Betrunkene Frau ins Krankenhaus gebracht
Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung in Altgeringswalde
Altgeringswalde . Altgeringswalde. In der Gartenanlage Fröhne im Ortsteile Altgeringswalde ist ein Gartenhäuschen komplett niedergebrannt. Die 57-jährige Bewohnerin, die die Feuerwehrleute stark alkoholisiert vorfanden, musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Noch äußert sich die Polizei nicht zur Ursache des Feuers. Sie räumte jedoch ein, dass derzeit wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt wird. Zum Einsatzort rückten mehr als 20 Mitstreiter der Harthaer und Geringswalder Feuerwehr aus.
Nur der schnellen Reaktion aufmerksamer Nachbarn sei es zu verdanken, dass kein Menschenleben zu beklagen ist, stellte Jens Hampicke fest, der an diesem Tag die Einsatzleitung der Harthaer Wehr hatte. "Die Bungalows in der Fröhne sind nicht zugelassen für einen ständigen Wohnsitz. Die Seniorin hat das Gartenhäuschen jedoch offenkundig als Wohnung benutzt. Wir waren alle völlig überrascht, dort jemanden vorzufinden", erklärte Hampicke weiter.
Als die Feuerwehrleute gegen 9.30 Uhr mit drei Fahrzeugen am Brandherd eintrafen, war für das Gebäude alles zu spät. "Die Flammen schlugen bereits bis über das Dach hinaus, das kurz darauf nicht mehr zu halten war und einbrach", schilderte der Feuerwehrchef. "Zu retten war da nichts mehr, bis auf die Sicherung eines Schuppens neben dem Bungalow. Wir waren dann vor allem mit dem Löschen der zahlreichen Glutnester beschäftigt." Starke Rauchentwicklung habe außerdem den Einsatz der Feuerwehrmänner erschwert. Die Brandwache konnte in den Sonntagabendstunden abgeschlossen werden.


