Im Vorjahr fanden die 230 Fahrer winterliche Bedingungen vor. Auf die hoffen sie auch am 28. Januar.
Foto: Lars Koch/ Archiv
Kult auf vier Rädern: Quad-Trophy ausgebucht
Veranstaltung zieht Fahrer aus ganz Europa in ihren Bann
Rochlitz. Sie hat bereits Kultstatus erreicht: die Quad-Trophy um den Rochlitzer Berg. 250 Fahrer werden am 28. Januar bei der nächsten Auflage auf dem Rochlitzer Markt an den Start gehen. "Mehr geht nicht. Weitere Anfragen konnten wir schon Ende des vergangenen Jahres nicht mehr entgegennehmen. Ein noch größeres Teilnehmerfeld ist logistisch nicht zu handhaben", sagt Veranstalter Nicky Neubert, Inhaber der gleichnamigen GmbH mit Sitz in Frohburg.
Die Veranstaltung hat sich europaweit einen Namen gemacht. Das verrät ein Blick in die Starterlisten: Aus Tschechien, Ungarn, Schweiz, Österreich, Polen kommen die Teilnehmer zu dem Rennen für Quads und Geländefahrzeuge, für Zweierteams und Solo-Fahrer in sieben Klassen. Wie in den Vorjahren findet die Trophy auf einem weitläufigen Rundkurs statt und ist in einzelne Fahrtabschnitte, von einer zur nächsten Zeit- beziehungsweise Durchfahrtskontrolle, unterteilt. Dabei sind die Fahrtabschnitte zwischen den Kontrollen innerhalb einer Sollzeit zu absolvieren. Zusätzlich sind auf dem Rundkurs mehrere Sonderprüfungen zu absolvieren.
Beste Zeit entscheidet
Gewonnen haben das Team beziehungsweise der Fahrer mit der geringsten Gesamtfahrzeit. Diese ergibt sich aus der Addition der Fahrzeiten in den Sonderprüfungen. Für das Überschreiten der Sollzeit gibt es Strafzeiten, ebenso für das Nichtpassieren von Durchfahrtskontrollen oder Sonderprüfungen. Bei Zeitgleichheit werden die besseren Fahrzeiten der letzten Sonderprüfung herangezogen.
Die fünf besten Teams/Fahrer jeder Klasse bekommen Pokale. Doch bevor die in Empfang genommen werden können, ist der Rundkurs von 70 beziehungsweise 90 Kilometern Länge von den Fahrern zweimal zu bewältigen. Nicky Neubert: "Die Streckenlänge richtet sich nach den Witterungsbedingungen. Sicherlich bereitet es den Fahrern auch Freude, sie bei 10Grad plus zu bewältigen, wie wir sie mittlerweile haben. Schnee und ein paar Grad Minus wären jedoch ideal."
Andere Richtung
Der Rundkurs wird im Vergleich zu den vergangenen Jahren diesmal übrigens in entgegengesetzter Richtung abgefahren. "Man braucht ja auch etwas Abwechslung", sagt Veranstalter Neubert.
Eine völlig andere Route zu fahren, sei dagegen nicht machbar. Das Rennen mit Start (9 Uhr) und Ziel (ab 15Uhr) auf dem Rochlitzer Markt führt über Stöbnig, Seelitz, Zschoppelshain, Wechselburg, Elsdorf und Narsdorf.


