Am neuen Lunzenauer Feuerwehrdepot wird derzeit der Außenbereich mit Zufahrt und Parkplätzen gebaut. Im Bild Ronny Käseberg von der Kurt & Hans Zöllner GmbH aus Penig beim Setzen von Randsteinen an der künftigen Zufahrt für die Einsatzkräfte.
Foto: Mario Hösel
Letzter Auftrag für Feuerwehrhaus vergeben
Neubau in Lunzenau bekommt separate Zufahrt - Arbeiten liegen im Zeitplan - Übergabe bis Ende des Jahres vorgesehen
Lunzenau. Lunzenau. Für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehaus in Lunzenau hat der Stadtrat den letzten Auftrag vergeben. Das Los Inneneinrichtung ging dabei an die Firma Objekt- und Büroeinrichtung Sylvia Schleicher aus Weida. Mit rund 26.100 Euro hatte sie das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben. Die Arbeiten umfassen die Lieferung und den Einbau unter anderem von Feuerwehrschränken, Werkbänken und -schränken, Rollcontainern und sonstigem Mobiliar bis hin zur Küche.
Insgesamt liegen die Arbeiten am Feuerwehrhaus voll im Plan. Derzeit wird innen und außen gebaut. Innen sind die Trockenbauer am Werk, die die Decken abhängen. Zudem laufen parallel Arbeiten am Fußboden - ein Teil ist bereits gefliest, ein anderer erhält noch einen strapazierfähigen textilen Belag -, an der Elektroanlage sowie Klempnerarbeiten. Außen wird am neuen Parkplatz und an der Zuwegung gearbeitet.
Das Neue: "Während es vorher nur eine Einfahrt gab, wird nun eine zweite geschaffen. So kann man sicherstellen, dass die Einsatzfahrzeuge ohne eventuellen Gegenverkehr von noch eintreffenden Kameraden separat das Gelände verlassen können. Die Feuerwehrleute indes haben eine eigene Zufahrt zum Parkplatz", erklärt Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann (CDU).
"Fast alle Kameraden haben sich in dem neuen Haus schon umgesehen und sind begeistert. Wir freuen uns auf den Umzug", sagte Stadt- und Gemeindewehrleiter Marcel Milkau am Dienstag. Die neuen Sanitär- und Umkleideräume seien großzügig bemessen, der Schulungsraum schon lange gewünscht und notwendig. Ein großes Plus zudem: Für die drei Einsatzfahrzeuge sind in der großen Halle Absaugvorrichtungen installiert, die vor dem Start an den Auspuff gesteckt werden und sich beim Abrücken selbst lösen. So sind die Kameraden nicht mehr den Abgasen ausgesetzt. Auch der Parkplatz bietet dann mehr Platz. "Da ging es bislang doch ziemlich eng zu", so Milkau, der in dem neuen Feuerwehrhaus "eine totale Verbesserung" zum bisherigen Zustand sieht und sich wie seine Kameraden auf dem Umzug freut.
Dieser soll Ende des Jahres von statten gehen. Das 1,3 Millionen Euro teure Projekt wird vom Land Sachsen mit 906.000 Euro gefördert. Zur Verfügung stehen wird dann eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen sowie ein zweistöckiges Sozialgebäude mit Bereitschafts- und Versammlungsraum, geräumigen Umkleidemöglichkeiten und einem modernen Sanitärbereich. Zudem gibt es im Erdgeschoss zwei Werkstätten.


