Der Fahrer des Motorrades liegt nach einem missglückten Überholmanöver mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus.
Foto: Mario Hösel
Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt
17-Jähriger prallt bei Geithain gegen Lastwagen - Ursache des tödlichen Unfalls am Sonntag noch unklar
Wechselburg/Geithain. Wechselburg/Geithain. Ein 17-jähriger Motorradfahrer ist am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 242, kurz nach dem Ortsausgang Geithain, lebensgefährlich verletzt worden. Der junge Mann, der in Richtung Wechselburg fuhr, hatte mit seiner MZ 125 einen Lastwagen überholt und war dabei gegen einen entgegenkommenden Lkw Mercedes geprallt. Der Motorradfahrer erlitt dabei schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Leipzig geflogen.
Der Sachschaden beläuft sich auf 5000 Euro. Die Straße war wegen Bergungsarbeiten für vier Stunden gesperrt, sagte am Mittwoch der Leipziger Polizeisprecher Marc Linzmaier. Die Unfallursache steht noch nicht fest. Der Lastwagen, den der Motorradfahrer überholt hatte, ist bisher nicht bekannt. "Offenbar hatte dessen Fahrer den Unfall gar nicht bemerkt", so Linzmaier.
Erst am Sonntagabend ist ein 29-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 175 im Waldenburger Ortsteil Schlagwitz getötet worden. Gegen 19.15 Uhr war der junge Mann auf der Hauptstraße mit seinem Motorrad Honda Hornet in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er prallte gegen einen Baum und rutschte über eine Grünfläche in einen Fischteich. Der Mann konnte aus dem Teich nur noch tot geborgen werden. Er hatte schwerste Kopf- und Halsverletzungen. Deshalb geht die Polizei davon aus, dass er höchstwahrscheinlich nicht in dem 1,50 Meter tiefen Gewässer ertrunken ist, sondern seinen Verletzungen erlag. "Die genaue Todesursache steht bisher nicht fest, der Obduktionsbericht liegt noch nicht vor", sagte am Mittwoch der Chemnitzer Polizeisprecher Thomas Knabe. Auch zur Unfallursache konnte er keine Angaben machen.
Die Spuren auf der Straße deuten seinen Angaben zufolge nicht auf eine überhöhte Geschwindigkeit hin. "Und die Hornet ist ja auch keine Rennmaschine, sondern eine eher gemütliche Bikermaschine", so Knabe. Geprüft werde auch, ob es sich um einen Fahrfehler handelt. An dem Motorrad entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Bereits am 22. März war ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Straße zwischen Erlau und Frankenau ums Leben gekommen. Im vergangenen Jahr kamen im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz insgesamt elf Moped- und Motorradfahrer um, 2008 waren es 18.


